Ausfall des Gesichtsfeldes

Eine unangenehme Erkrankung, für die drei Basisdiagnosen ursächlich sind. Es handelt sich um einen plötzlichen Verschluß der Gefäße, die die Augen mit Blut versorgen, weiter kann sich um entzündliche Veränderungen im Auge oder um Netzhautablösung handeln. Deshalb ist sehr wichtig rechtzeitig den Arzt zu besuchen, jederzeit es zum Sehkraftverlust kommt.

Skotom - Ausfall des Gesichtsfeldes

Entzündung

Wenn der Ausfall des Gesichtsfeldes allmählich und langsam ist und dauert einige Stunden bis Tage, handelt es sich höchstwahrscheinlich um entzündliche Veränderungen. Sobald dumpfer Schmerz hinter dem Auge erscheint, ist notwendig den Arzt zu besuchen, der eine antibiotische Salbe verschreibt, die Sie direkt ins betroffene Auge anwenden müssen werden.

Gefäßverschluß

Plötzlicher Schmerz und Ausfall des Gesichtsfeldes bezeichnet ganz bestimmt den Verschluß der Gefäße, die für die Versorgung des Auges verantwortlich sind. Wenn der Sehkraft innerhalb ein paar Sekunden oder Minuten zurückkehrt, handelt es sich um die sog. Lokale ungenügende Durchblutung. In beiden Fällen ist nötig eine ärzliche Hilfe aufzusuchen. Der Arzt untersucht Ihr Auge und leitet eine gerinnungshemmende Behandlung ein.

Netzhautablösung

Bei dieser Diagnose sieht der Patient eher grauen Schleier. Wenn es aber zum völligen Ausfall des Gesichtsfeldes kommt, ist wieder sehr notwendig einen Arzt aufzusuchen, der einen operativen Eingriff mithilfe des Lasers durchführt. Dieser Eingriff ist nicht schmerzhaft und dauert nur einige zehn Minuten. Es erfordern die Hospitalisierung und anschließende sterile Abdeckung des Auges.

Weitere Möglichkeiten

Weitere Krankheiten, die zum Ausfall des Gesichtsfeldes führen, sind multiple Sklerose oder Geschwulst, das sog. Adenom (gutartige Geschwulst von Hypophyse).

Therapie

Die Behandlung ist in allen Fällen langwierig und es ist notwendig Anweisungen des Arztes zu befolgen. Eine einzige gute Nachricht ist, dass sich der Ausfall des Gesichtsfeldes in den meisten Fällen nur in einem Auge entwickelt, und so ist der Patient nicht ganz hilfsbedürftig. Eine wirksame Prävention gibt es in diesem Fall nicht. Es kommt darauf an, wie Sie Ihr Auge belasten und welchen Lebensstil Sie haben.

Autor: Lucie Kliková, DiS.