Bauchtyphus

Bauchtyphus ist auch unter der Bezeichnung typhus abdominalis bekannt und ist eine Infektionserkrankung, die nur die Menschen betrifft – ihr Verdauungssystem, keine Tiere.Der Erreger ist Bakterie Salmonella typhi. Auf dem Gebiet der Tschechischen Republik ist diese Erkrankung selten, es geht vielmehr um die Fälle, wann die Ansteckung aus anderen Ländern importiert wird.        

Bakterie Salmonelle

in Latein: typhus abdominalis

weitere Namen: Paratyphus, Typhus, Typhus abdominis, enterisches Fieber, Paratyphus, Paratyph

Symptome

Atemnotrote Hautverminderter AppetitVerstopfung

Diagnose

Übertragung von Bauchtyphus

Die Infektionsquelle, also Salmonelly typhi, ist hauptsächlich das Wasser. Weitere Risikonahrungsmittel sind Milch, und selbstverständlich die Nahrungsmittel, die mit kontaminiertem Wasser gewaschen werden, was man oft vergißt, z.B. Gemüse, Obst. Die Bauchtyphusbakterie ist auch auf Gegestände zu übertragen. Gefährlich sind in dieser Hinsicht athematische Bazillenträger, die große Menge von Leuten anstecken können.                              

Verlauf

Die Krankheit bricht nach ca. 5 – 14 Tage aus. Bei den Bazillenträgern zur Krankheitsäußerungen nicht kommt und Typhusbakterie überlebt in ihrer Gallenblase oder in Harnwegen. Das anfängliche Bauchtyphusstadium wird durch wachsende Temperatur, schreckliche Kopfschmerzen charakterisiert, es geben sich die Nachtmahre zu, Schlafsucht, Lethargie, aber auch Träumerei. Weitere Symptome sind dann auch Übelkeit und das Erbrechen, die Bleiche und typisch braun bezogene Zunge. Manche an Bauchtyphus leidende Patienten können dann aus der Nase bluten oder winzigen rosigen Ausschlag und Husten haben.

Infolge der Darmschwierigkeiten, die sich steigern – es sind oft blutige drückende Durchfälle, die allerdings im weiteren Stadium zur Verstopfung überschlagen können, es erscheint geschwollener Bauch, der schmerzhaft ist. Bei Patienten mit Typhus kann man vergrößerte Leber und und die Milz finden. Die Darmschwierigkeiten sind Reaktion auf anwesende Bakterie und auch aufs Typhustoxin, das sie produziert. Die Typhusbakterien, die in den Darmtrakt geraten, dringen durch die Darmwand in Payers – Scheiben ein, die ein Bestandteil des lymphatischen Gewebes von Darmtrakt sind.

Die Darmwand wird in der 1. Woche mit Entzündung dicker – es handelt sich um die sog. Pulpainfiltration. 2. Woche wird dann durch Beschädigung der Darmschleimhaut, auch des lymphatischen Gewebes unter ihr charakterisiert. Es kann sogar auch zur Darmsdurchlöcherung kommen. Die Bakterien werden mit Blut und Lymphe in den ganzen Körper verschleppt. So kann zur Leber–, Milzbeschädigung kommen und ebenso zur Knochenentzündung. Das Typhustoxin kann dann die Hautbeschädigung und Haarverlust auf dem Gewissen haben. Die Heilung der Darmschleimhaut fängt etwa 4. Woche an. Der schwerere und atypische Verlauf kann bei den Kindern sein, wann eine Komplikation in Form der Entzündung der Hirnhäute droht, bei den Schwangeren, wann ohne Therapie Abort droht, un bei alten Leuten, die schwer hohe Fieber und Dehydratation vertragen.

Diagnosen

Die Diagnose ist möglich nach typischen Merkmalen. Es werden auch das Blutbild, Blutkultur für Salmonellen, Isolierung der Bakterie aus dem Stuhl oder aus der Gallenflüßigkeit durchgeführt. Eine wichtige Methode ist dann die Widals – Reaktionsdurchführung.

Bauchtyphuskur

Ein an Typhus leidender Patient ist immer isoliert. Es ist nötig, Ruhe im Bett einzuhalten. Es wird antibiotische Therapie eingesetzt, man muß auf die Ergänzung der Flüßigkeiten, Mineralien und andere Nährstoffe wie Vitamine u.a. achten.                                                                    

Komplikationen

Unter ernste Komplikationen, die den Bauchtyphus begleiten können, ist die Darmlöcherung, die zur Bauchfellsentzündung und Sepsis führen kann, und kann zum Tod des Patienten führen. Salmonella typhi und ihr Toxin können auch das Knochenmark, Herzmuskel, oder Nervensystem beschädigen.   

Vorbeugung

Die wichtigste Vorbeugung ist die Hygieneeinhaltung, besonders in den Risikogebieten. Es ist nötig, nur gepacktes Wasser zu trinken und mit ihm auch Obst und Gemüse zu spülen. Nicht zu vergessen, daß auch in Eiswürfeln die Bakterien sein können. Eine weitere Möglichkeit, wie der Infektion vorzubeugen, ist die Impfung, die den Reisenden in Risikogebiete empfohlen wird.                                                                                                                                                 

Author: Drahomíra Holmannová

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