Bruch des Hüftgelenks (Oberschenkelhalsbruch)

Die Brüche des Hüftglenks oder Oberschenkelhalses gehören in der Orthopädie und Traumatologie zu den häufigsten Diagnosen. Sie werden praktisch täglich diagnostiziert. In der Tschechischen Republik leiden an diesem Bruch schätzungsweise bis zu 15 Tausend Menschen jährlich. 

Diagnose

Der Bruch ist immer eine große Belastung für den Patienten, denn er bringt das Risiko vieler Komplikationen mit. Ihre Folge ist die hohe Sterblichkeit, die vergleichbar mit z.B. Schlaganfallsterblichkeit ist. Die Brüche des Hüftgelenks sind deshalb nicht nur ein medizinisches sondern auch ein soziales und ökonomisches Problem. 

Arten von Brüchen

Gemäß der anatomischer Lokalisation teilt man die Brüche in: 

  • Brüche des Gelenkkopfes: es handelt sich um seltene Art von Brüchen, die bei Unfällen entstehen und die Hüftgelenkluxation begleiten. Ihre Diagnostik ist auf einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme nicht immer einfach, die Fraktur des Gelenkkopfes wird oft erst während des CT entdeckt.
  • Die Oberschenkelhalsbrüche sind typisch für zwei Gruppen von Patienten. Die erste und kleinere Gruppe bilden meistens junge Männer nach Sportverletzung, Verkehrsunfall oder nach Sturz aus der Höhe. Die zweite größere Gruppe wird gewöhnlich von älteren Frauen um 80 Jahre herum gebildet, die die Anamnese übliches Sturzes zu Hause oder draußen haben. Angesichts dem Unterschied des Gesamtzustandes und Qualität des Knochengewebes dieser Gruppen unterscheidet sich ausdrucksvoll auch therapeutisches Herantreten. Einen Sturz pro Jahr machen die Frauen im Alter von 60–65 Jahren durch, jedoch im Alter von 80–84 Jahren bereits jede dritte Frau und jeder dritte Mann.

Was verursacht die Brüche des Hüftgelenks?

Die Wahrscheinlichkeit des Hüftbruchs erhöhen das Alter, Erkrankungen und weibliches Geschlecht. Sobald man das Alter von 50 Jahren erreicht, erhöht sich schnell die Wahrscheinlichkeit dieser Verletzung und jede fünf bis sechs Jahre verdoppelt sie sich.

Die Knochen mit zunehmendem Alter werden schwächer, vor allem bei Frauen. Die die Zerbrechlichkeit verursachende Osteoporose und leichte Hüftfbrüche betreffen gemäß der Abschätzung mehr als 200 Millionen Frauen in der ganzen Welt. Bei Osteoporose wächst ziemlich das Risiko des Knochenbruchs während des Sturzes. Die Stürze verursachen bis zu 90% der Hüftfbrüchen.

Therapie 

Beim Hüftbruch ist fast immer notwendig augenblickliche Operation. Die Art des Eingriffs hängt jedoch davon, um welche Fraktur es sich handelt. Wenn es zum Bruch ds Oberschenkelhalses kam, ist möglich die abgebrochenen Stücke zurückzugeben und sie durch innere Fixation zu verbinden. Jedoch die Fraktur querdurch Oberschenkelhals, die die Blutzufuhr in den Oberschenkelkopf unterbricht, kann bis zur Nekrose führen. Aus diesem Grund bevorzugen manche Ärzte die Hüfttotalendoprothese (Endoprothese).