Fetales Alkoholsyndrom

Fetales Alkoholsyndrom ist ein angeborenes Syndrom, dem man sehr einfach vorbeugen kann, d.h. die Alkoholeinnahme während der Schwangerschaft beschränken. Es erscheint bei Kindern der alkoholabhängigen Frauen.

weitere Namen: FAS, Alkoholembryopathie, AE

Symptome

Deformationen im Gesichtlangsames WachstumSchädigung des Zentralnervensystems

Diagnose

Fetales Alkoholsyndrom umfasst eine große Menge der Probleme und Symptome verschiedener Schwere, und zwar der fysischen auch psychischen.

Ursache

Die Wirkung des Alkohols auf die sich entwickelnde Leibesfrucht. Alkohol gerät aus dem Blutkreislauf der Mutter durch Plazenta ins Blut des Kindes. Alkohol kann sehr die Embryobildung stören, was auch damit gegeben ist, dass es ihn nicht abbauen kann. Die schwerste Schädigung gibt es bei Kindern, die dem Alkohol schon in den ersten Wochen von Schwangerschaft ausgesetzt waren. Die Schädigung ist dauernd und irreversibel. Schon im Laufe der Schwangerschaft kommt es zur Verlangsamung der Entwicklung. Am stärksten toxisch wirkt Alkohol aufs Nervensystem, stört die Migration von Nervenzellen und die Bildung der Verbindungen unter Neuronen.

Symptome

  • Kleinerer Kopf des Kindes
  • Abnorm entwickeltes Gesicht und seine Bestandteile
  • Sehr dünne obere Lippe
  • Verengte Augenschlitze – Blepharophimose
  • Geglättetes Grübchen über der oberen Lippe
  • Häufig sind die Lippen–, und Gaumenspalten
  • Niedrig sitzende Ohren
  • Niedrigeres Geburtsgewicht und Länge bei bis zu 98% Kinder
  • Epileptische Anfälle
  • Hörstörungen
  • Sehstörungen
  • Die Herzfehler
  • Deformationen der Extremitäten und der Finger
  • Nierendefekte
  • Deformationen der Geschlechtsorgane
  • Probleme mit der Nahrungsaufnahme
  • Tremor
  • Spaltwirbel
  • Unstillbare Schrei

Mit dem Wachstum und weiterer Entwicklung des Kindes erscheinen weitere Symptome

  • Die insgesamt verspätete Entwicklung
  • Mentale Retardation, am häufigsten bewegen sich die Kinder im Bereich der leichten mentalen Retardation, d.h. IQ 60 – 70
  • hyperaktivität
  • Irritabilität (Reizbarkeit)
  • Schlechte Koordination
  • Lernstörungen
  • Verlangsamung des Wachtums
  • Später beginnt es sprechen
  • Kleinerer Anwuchs und Kopf

Therapie

Es handelt sich um den unheilbarer Zustand, es ist jedoch möglich einzelne Symptome zu beeinflussen und diese zu mildern.

Manche Kinder können „fast normal” sein, andere brauchen die ganztägige spezielle Pflege.

Für solche Kinder ist wichtig Stabilität ohne Streß und Druck.

Die psychischen Störungen kann man mithilfe der Medikation bewältigen, wie Antidepressiva, Antipsychotika, Medikamente gegen Beklemmungen u.a. sind.

Es ist nötig mit Kindern an Verhalten, Kontaktfähigkeit zu arbeiten, sie die sozialen Anstelligkeiten und Interaktionen in einem Kollektiv zu lehren.

Während des Unterrichts ist vonnöten ein spezielles Regime dem Kind nach Maß.