Fibrom

Die Fibrome gehören unter gutartige Geschwülste. Sie entstehen im Bindegewebe und es ist möglich sie in jeder Lokalisation zu finden. Am typischsten ist die Lokalisation auf der Haut. Meistens verursachen sie keine Beschwerden und sind nur ein kosmetischer Defekt. Seine maligne, bösartige Form ist Fibrosarkom.

Gutartiges Fibrom auf der Haut

in Latein: Fibroma

Diagnose

Das Fibrom ist ein runder oder zylindrischer Auswuchs auf dem Stiel, der am häufigsten in Form eines Anhängers auf der Haut vorkommt.

Für kutane Fibrome ist typisch, dass sie nicht wehtun, in ihrer Umgebung haben sie Farbe der Haut oder sind etwas dunkler. Sie können sehr klein sein, aber sie können auch mehrere Zentimeter haben. Oft kommt es zum Einklemmen des Stiels, was ein sehr schmerzhafter Zustand ist, weil ins Fibrom aufhört, das Blut zu strömen. Fibrom kann sich entzünden und wehtun und die Entzündung kann sich in die Umgebung verbreiten oder nach einer Zeit fällt es selbst ab und der Defekt verschwindet.

  1. Subkutane Fibrome sehen als steifere Beulen aus mit gesunder Haut bedeckt.
  2. Fibrome auf Organen können mechanische Probleme verursachen, z.B. eine Rotation der Eierstöcke und ihre Einklemmung. 

Typen der Fibrome

  • Dermatofibrom – erscheint auf der Haut
  • Angiofibrom – enthält die Blutgefäße
  • Lipofibrom – enthält ein Fettgewebe
  • Neurofibrom – enthält ein Nervengewebe

Entstehung der Fibrome

Die Entstehungsursachen der Fibrome sind nicht bekannt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass sie durch längere mechanische Hautreizungen entstehen, auf der Basis der erblichen Prädispositionen...

Diagnose

Kutane Fibrome sind klar sichtbar, im Falle der innerlichen Fibrome kann mit ihrer Entdeckung Ultraschall helfen. Für eine Bestätigung der Diagnose ist notwendig, Biopsie durchzuführen.

Therapie

Wenn ein Fibrom keine Beschwerden bringt, muß man es nicht lösen. Im Falle eines Verdachts auf eine bösartige Neubildung muß Fibrom entfernt und der histologischen Untersuchung unterzogen werden.

Die Behandlungsmethoden der kutanen Fibromen sind z.B.:

  • Elektrokauterisation – Fibrom wird durch Thermodestruktivität mithilfe des hochfrequenten Stroms entfernt. Diese Methode ist fast schmerzlos, unblutig, meistens kommt es zu keiner Narbenbildung.
  • Exzision – Ausschneidung und anschließendes Zusammennähen eines entstandenen Defekts. Der Eingriff führt man in einer lokalen Betäubung durch.

Bei innerlichen Fibromen, die die Beschwerden machen, ist nötig ein chirurgischer Eingriff – klassischer, laparoskopischer oder Operation. 

Autor: Drahomíra Holmannová