Fibromyalgie

Um vereinfacht sagen zu können, was Fibromyalgie eigentlich ist, muß man dieses Wort in 3 Teile einteilen, die uns verraten, um welche Krankheit es sich handelt. Das Wort ist aus drei lateinischen Worten abgeleitet.

Muskeldystrophie

Fibro – Bindegewebe

Myo – Muskel

Algos – Schmerz

Jetzt kann man also sagen, dass die Erkrankung namens Fibromyalgie ist chronischer Schmerz von Muskeln und Bindegeweben herum. Die Muskeln sind steif und reagieren auf den Druck. Die Ursache dieser Erkrankung ist allerdings nicht bekannt. Fibromyalgie ist auch eines der Symptome von entzündlichen Systemerkrankungen.

Symptome

In der ersten Reihe handelt es sich um Muskelschmerzen, die keine offensichtliche Ursache haben. Weiter erscheinen Müdigkeit des ganzen Körpers, Schwäche, Schlafstörungen und auch Gelenksteife. Es können auch Abgespanntheit, Probleme beim Schlucken und auch bei Entleerung erscheinen.

Alle diesen Symptome werden von Beklemmung, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit begleitet und bei schwereren Formen können Depressionen erscheinen.

Selbstverständlich wie bei allen Krankheiten gilt auch hier, dass ein Einzelwesen von allen Symptomen nicht betroffen zu sein braucht, diese können erscheinen, dann verschwinden und sich unterschiedlich abwechseln. Die Frauen sind weit mehr betroffen als Männer, das Auftreten von 40 – 70 Jahren des Alters. Der Prozentsatz dieser Krankheit bewegt sich um 5% in der Population.

Therapie und Prognose

Es ist sehr wichtig sich zu vergegenwärtigen, dass diese Erkrankung nicht so leicht ist, wie es scheint. Deshalb ist die rechtzeitige Diagnose und das Aufsuchen eines Facharztes am Platz. Der geht nach Ihren Symptomen vor und die Behandlung ist gerichtet auf Milderung des Schmerzes, Verbesserung der Depressionszustände und auf Qualitätssteigerung des Lebens.

Leider ist Fibromyalgie nicht ganz zu heilen, aber bei einer rechtzeitigen Diagnose kann der Kranke wieder ins solide Leben eingeordnet werden. 

Autor: Lucie Kliková, DiS.

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