Gebärmutterkrebs

Der Gebärmutterkrebs wird dank neuen Diagnoseverfahren und vorbeugenden Untersuchungen in frühen Stadien aufgefangen, wann es hohe Wirksamkeit der Behandlung gibt, also auch die Heilung der Patientin. Am häufigsten werden davon die Frauen nach Menopause betroffen.

Krebs von Endometrium

in Latein: Carcinoma corporis

weitere Namen: Tumor des Gebärmutterkörpers, maligne Gebärmuttertumore, Karzinom von Endometrium, Leiomyom der Gebärmutter

Symptome

Blutung

Diagnose

Den Gebärmutterkrebs teilt man in zwei Arten:

  • Karzinom der Gebärmutterschleimhaut – des Endometrums
  • Karzinom des Gebärmutterhalses – Zervixes

Endometriumkarzinom

Der häufigste Tumor ist jedoch der Tumor der Drüsenzellen von Gebärmutterschleimhaut, d.h. endometrioides Adenokarzinom, das zum Glück weniger aggressiv und gefährlich ist als andere Arten von Gebärmuttertumor.

Weitere Arten sind z.B. muzinöses Adenokarzinom, hellzelliges Karzinom, adenosquamöses Karzinom u.a.

Ursachen und Risikofaktoren der Bildung von Gebärmuttertumoren

  • Einfluss des Estrogens, höhere Exposition, d.h. bei Frauen, die bald zu menstruieren begannen, Menopause ist später gekommen.
  • Das Fehlen der Schwangerschaft
  • Einnahme der hormonellen Präparaten, wo der Hauptbestandteil Estrogen war
  • Übergewicht, das den Estrogenspiegel erhöht
  • Erblichkeit
  • Polyzystische Eierstöcke
  • Veränderungen auf der Gebärmutterschleimhaut
  • Vorherige Erkrankung an Brust–, Eierstock–, Darmkrebs

Symptome und Verlauf

Die frühen Stadien lösen keine Beschwerden aus, weiter erscheinen jedoch:

  • Blutungen aus der Scheide außerhalb der Mentruation
  • Blutungen während des Geschlechtsverkehrs
  • Menstruation ist stärker oder schwächer, als es gewöhnlich ist

Die fortgeschrittenen Stadien, bei denen es zum Durchwachsen der Tumore durch die Gebärmutterwand kommt, verbinden sich mit weiteren Symptomen:

  • Vorhandensein des Blutes im Harn, es erhöht sich Risiko der Infektionen der Harnwege einschließlich der Nieren
  • Wenn der Tumor von Endometrium auf die Beckenwände geriet, löst er die Schmerzen im Becken, bzw. in den Beinen aus.
  • Vorhanden kann der eitrige Ausfluss aus der Scheide sein.

Unspezifische Symptome

  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Erhöhte Temperatur
  • Schmerzen

Diagnose

  • Ultraschall mit der vaginalen Sonde
  • Kolposkopie, Hysteroskopie
  • Biopsie mit der histologischen Analyse des abgenommenen Gewebes
  • CT, Magnetresonanztomographie, PET (Positronen-Emissions-Tomographie)
  • Blut–, und biochemische Untersuchung
  • Ultraschall des Bauchs, Röntgenaufnahme der Lungen

Therapie des Gebärmutterkrebses

Die Behandlungsstrategie wickelt sich vom Typ des Tumors, seinem Grad und vom Vorhandensein der Metastasen ab.

Chirurgische Behandlung

Die Entfernung der Gebärmutter, gemäß der Situation ist möglich betroffene Lymphknoten und andere Gewebe zu entfernen, z.B. Eierstöcke, einen Teil der Scheide.

Chemotherapie, Zytostatika

Ihre Verwendung ist bei der Behandlung des Karzinoms nicht so häufig, weil auf sie diese Art von Tumorzellen schlechter reagiert.

Vorbeugung

Der wichtigste Bestandteil der Vorbeugung sind regelmäßige Untersuchungen beim Gynäkologen, wo auch präkanzerose Veränderungen auf der Schleimhaut aufgefangen werden und es kann augenblicklich ein Verfahren und Lösung des Problems gewählt werden.

Autor: Drahomíra Holmannová

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