Genitalherpes

Der Genitalherpes ist eine sexuell übertragbare Infektionskrankheit, deren Erreger Herpes simplex Virus Typ 2 (HSV-2) ist. Die Inkubationszeit dieser Krankheit beträgt etwa 5 – 14 Tage nach dem Geschlechtsverkehr. 

Genitalherpes - Geschlechtskrankheit

Symptome

Diese Art von Virus manifestiert sich durch Aussaat der Bläschen an den Genitalien ähnlich wie sein Verwandter HSV-1, der die Herpesbläschen an den Lippen verursacht. 

  • Dem Aussaat selbst gehen Juckreiz, Kribbeln im betroffenen Bereich voran.
  • Aussaat der Bläschen, die mit infektiöser Flüssigkeit gefüllt sind. Bei Frauen sind am häufigsten betroffen die Schamlippen, bei Männern dann Eichel und ein Innenteil von Vorhaut. Im Falle von Analsex kommen die Bläschen im Bereich des Mastdarms vor.
  • Allmähliches Abtrocknen der Bläschen, es kommt zur Bildung von Krusten, die sich abschälen.

Neben lokalen Symptomen kann sich Genitalherpes auch durch allgemeine Symptome manifestieren, wie Abgespanntheit, Kopf–, Muskel–, und Gelenkschmerz sind. Es können auch erhöhte Temperatur und Vergrößerung der Lymphknoten vorhanden sein.

Therapie

Die Therapie ist symptomatisch. Es werden lokale Präparate angewendet, wie Salben, Gele, die die Viren vernichten. Ein darin enthaltener Heilstoff ist Aciclovir, z.B. Herpesin. In ernsteren Fällen werden Medikamente in Form von Tabletten angewendet.

Bei der Behandlung von Genitalherpes ist notwendig bestimmte Regeln einzuhalten.

  • Betroffene Orte nicht zu kratzen und diese möglichst wenig zu berühren.
  • Es ist gut die Häde sauber zu halten und irgendwelche antibakterielle Seifen zu verwenden. 
  • Wichtig ist keine Infektion in die Augen zu verschleppen. 
  • Eigene Unterwäsche, Bettwäsche auch Handtücher zu verwenden.
  • Auf Sex zu verzichten.
  • Immunsystem zu stärken.

Rezidive von Genitalherpes

Ein Risiko von Rezidiven erhöhen späte Einleitung der Behandlung oder geschwächtes Immunsystem. Rezidive können auch 3 – 4 mal pro Jahr auftreten. 

Rezidive der herpetischen Genitalinfektion rufen hervor z.B.:

  • Erkältung
  • Andere, vor allem fiebrige Krankheiten
  • Eine übermäßige seelische und physische Belastung
  • Menstruation u.a.
Autor: Drahomíra Holmannová

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