Hidradenitis

Die Krankheit Hidradenitis oder auch Entzündung der Schweißdrüsen wurde zuerst im 19. Jahrhundert in Frankreich beschrieben. Es handelt sich um eine seltene schwächende Hautkrankheit, die durch wiederholende Abszesse, Zystenbildung und nachfolgende Narben charakterisiert ist. Sie wird am häufigsten in Achselhöhlen, Leistengegend und Gesäßen lokalisiert.

weitere Namen: Entzündung der Schweißdrüsen

Symptome

HautbrennenJuckreizrote Höckerschwarze Flecke

Diagnose

Die gewöhnliche Zeit fürs Auftreten ist zwischen 20 bis 40 Jahren. Die Krankheit verursacht nicht nur physisches sondern auch psychosoziales Leiden, ohne Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Das Vorkommen wird jedoch nur um 0,053% angegeben. Wahrscheinlich ist das Vorkommen höher, jedoch hinsichtlich der komplizierten Diagnostik wird vorausgesetzt, dass viele Fälle nicht entdeckt wurden. Die Krankheit wird oft mit anderen Erkrankungen verwechselt, die Patienten geben am häufigsten an, dass sie vor dem Diagnostizieren der Hidradenitis auf sexuell übertragbare Erkrankungen getestet wurden.

Ursachen

Die Ursachen der Krankheit sind bisher nicht ganz klar. Sie kann ganz zufällig ohne Familienlast auftreten, jedoch in 34% handelt es sich um Vorkommen in der Familie. Das Problem ist die Autoimmunität der Einzelperson, wenn sich das Immunsystem gegen eigenen Körper wendet. Die Drüse ist am häufigsten entzündet und es entsteht die Entzündung, deshalb ist die Ursache ein bakterieller Erreger. Am häufigsten handelt es sich um Staphylokokken und Streptokokken.

Risikofaktoren

Bei dieser Krankheit wurden viele Auslöse–/Risikofaktoren festgestellt. Unter zwei grundlegendsten gehören Fettleibigkeit und Rauchen. Weiter sind es übermäßiges Schwitzen, mangelhafte Hygiene während des Rasierens, Depilation, Deodorants und das Reiben an Risikoorten. Es wurden auch Studien durchgeführt, ob die Erkrankung auch durch Nahrung verursacht wird. Aus den Ergebnissen ergibt sich, dass an der Entstehung der Krankheit einen bestimmten Anteil hohe Aufnahme von Sacchariden und Milchkonsum haben können. 

Symptome der Entzündung der Schweißdrüsen

  • kleine schwarze Fleckchen, manchmal kommen sie einzeln, ein andermal paarweise vor
  • rote Höcker, aus denen Eiter ausfließen kann, oft vergrößern sie sich 
  • Juckreiz und Brennen
  • harte Klümpchen, die gerötet sein können
  • die„Tunnel“ – ab und zu können sie unter der Haut auftreten, die mit Eiter gefüllt ist

Diagnostik

Am häufigsten kommt der Patient mit Änderungen auf der Haut, mit hartnäckigem Juckreiz und Brennen, mit Hökern, Zysten und Flecken. Der Arzt diagnostiziert die Krankheit mithilfe der physikalischen Untersuchung, wohin der Blick selbst und Palpation gehören. Weiter wird die Eiterentnahme, Untersuchung der Bakterien und Entscheidung von einer geeigneten Medikation für einschlägige Bakterie durchgeführt. 

Therapie

Die Krankheit kann man zur Zeit nicht ganz ausheilen, die Symptome kann man nur dämpfen und verbessern so die Lebensqualität des Patienten, es wird auf mehrere Weisen durchgeführt . Am häufigsten handelt es sich um Kombination der Behandlung. Das Ziel ist die bakterille Belastung zu vermindern, Wundheilung zu verbessern und Schmerz zu reduzieren. Zuerst werden Antibiotika und Steroide verwendet. Die Antibiotika werden durch Mund und intravenös verabreicht. Es werden die Nahrunhsergänzungsmittel verwendet und zwar überwiegend Zink. Wichtig ist auch die Nahrung abzuändern, damit sie reich an Eiweiß und Fette ist und Saccharide einzuschränken.

Vorbeugung

Weil man von der Erkrankung insgesamt nicht viel weiß, auch die Vorbeugung ist nicht völlig bekannt. Wichtig ist eine gesunde, abwechslungsreiche Nahrung, Vermeidung möglichst viel die Schadstoffe und Einhaltung der hygienischen Gewohnheiten vor allem während des Rasierens und Depilation. 

Autor: Klára Šedová