Hyperlipidämie

In die Liste von Diagnosen bei Hyperlipidämie, die heutzutage bereits als Dyslipidämie bezeichnet wird, kann man drei Grundbezeichnungen nach der WHO–Klassifikation einbeziehen. Es handelt sich um gemischte Hyperlipidämie, Hyperlipidämie NS und andere Hyperlipidämien. Es ist ein Zustand, wann der HDL–Spiegel oder seine Kombination auch mit dem erhöhten Standart von übrigen Lipiden erniedrigt ist.

Fettstoffwechselstörungen

weitere Namen: Dyslipidämie, Fettstoffwechselstörungen

Diagnose

Was ist Hyperlipidämie?

Hyperlipidämien sind Störungen des Fettstoffwechsels. Es handelt sich entweder um eine Störung des Transportes oder der Ablagerung von Fetten in den Zellen. Die Stoffwechselstörungen können als die sekundäre Manifestation einer Krankheit entstehen, sie können im Laufe des Lebens bei unrichtigen Ernährungsgewohnheiten auftreten und in manchen Fällen können sie erblich sein.

Entstehungsursachen

  • Abweichung im Gen für LDL–Rezeptoren
  • fettreiche Nahrung
  • Fettleibigkeit
  • Diabetes mellitus, Cushing–Syndrom, Hypothyreose
  • Alkohol, Rauchen
  • Essstörungen
  • Störung der Gallensekretion

Symptome

Die Manifestationen brauchen anfangs gar nicht zu erscheinen, auf den erniedrigten HDL–Spiegel und erhöhten Spiegel von übrigen Lipiden kommt man zufällig, meistens bei einer Laboruntersuchung des Blutes.

Diagnose und Therapie

Bei der Diagnose ist sehr wichtig auch die Gefäße zu überprüfen, die sich infolge des erhöhten Lipidspiegels verstopfen können. Weiter ist vonnöten BMI zu bestimmen, BD zu messen und den Gesamtzustand des Körpers zu untersuchen.

Labortests sollten solche sein:

  • Cholesterin – weniger als 5 mmol/l
  • HDL – mehr als 1 mmol/l
  • LDL – weniger als než 3 mmol/l
  • Triglyceride – weniger als 1,7 mmol/l

Therapie

  • mehr Bewegung
  • Verbesserung der Lebensweise
  • Einschränkung der fettreichen Speisen
  • Antihypertensiva
Autor: Lucie Kliková, DiS.