Inkontinenz

Ein sehr häufiges Problem, das insbesondere ältere Frauen lösen. Inkontinenz kann quälen und hauptsächlich wegen der Bequemlichkeit ist sie unangenehm. Leider ist sie immer mehr aktuell auch bei jungen Mädchen, vor allem dank dem unrichtigen Ankleiden, ungenügender Hygiene und Stress.

Inkontinenz - Spontanes Austreten von Urin

in Latein: Incontinentia urinae

weitere Namen: Spontanes Austreten von Urin, Unfähigkeit den Harn zurückzuhalten

Symptome

EinnässenUnfähigkeit den Harn zurückzuhalten

Diagnose

Bei Frauen auch bei Männern entsteht Inkontinenz auf eine andere Weise, die Männer neigen eher zur Schwellung der Prostata und dadurch ist Inkontinenz in der Welt, Damen erwerben Inkontinenz vor allem durch Harnblasen–, und Harnröhrenentzündungen, durch schwache Beckenbodenmuskulatur, Schwangerschaft und Nervenstörungen. 

Manifestationen der Inkontinenz

Inkontinenz teilt sich in vier Grundtypen, es handelt sich um Stress–, Drang–, Reflex–, und paradoxe Ischurie. Jede entsteht anders und hat auch andere Manifestationen, grundsätzlich handelt es sich um ein einziges Problem, und zwar ums Austreten von Harn.

  • Stressinkontinenz – die verbreitetste Art der Inkontinenz, die 40 – 60% aller Frauen querdurch Alter betrifft. Am Anfang handelt es sich ums Austreten von Harn während einer Belastung, wie das Heben schwerer Gegenstände, Niesen oder Lachen sind. Später erscheint das Austreten von Harn auch bei der geringsten Anstrengung oder nur beim Gehen. Weil man in der medizinischen Terminologie den intraabdominalen Druck Stress bezeichnet, handelt es sich um keinen psychischen Stress, sondern um eine Erhöhung intraabdominalen Drucks und dadurch kommt es zur plötzlichen ungenügenden Klemmung des Schließmuskels in der Harnblase. Unter die Zustände, die die Stressinkontinenz verursachen gehören auch Geburten, Hormonveränderungen in der Menopause, langfristige physische Anstrengung, Fettleibigkeit, Rauchen, chronischer Husten, angeborene Fehler oder Schwächung des Beckenbodens.
  • Dranginkontinenz – dieses Austreten von Harn entsteht plötzlich und höchstwahrscheinlich wird sich um eine Entzündung in der Harnblase oder Harnröhre handeln. Die Dranginkontinenz wird durch die krampfartige Zusammenziehung der Muskeln von Harnblase verursacht. Diese Inkontinenz kann bei einer erhöhten psychischen Belastung oder einer degenerativen Erkrankung entstehen.
  • Reflexinkontinenz – eine sehr schwere Erkrankung, die nicht einfach behandelt wird. Es handelt sich um die durch Nervenstörungen und Gehirn–, oder Rückenmarksverletzungen verursachte Inkontinenz.
  • Paradoxe Ischurie – herrscht bei Männern vor, weil es sich hier um eine Erkrankung handelt, die von der Verengung der Harnröhre bewirkt wird, überwiegend wegen der vergrößerten Prostata. Die einzige wirksame Methode ist chirurgische Entfernung der Prostata und die Freigabe des Harndurchgangs.

Untersuchung und Therapie

Haben Sie bemerkt, dass Ihnen das Austreten von Harn das Leben unangenehm zu machen beginnt? Dann ist an der Zeit zum Arzt zu gehen, der Ihnen ein paar schmerzlose Tests durchführt und stellt fest, welche Behandlung durchzuführen ist. Laboruntersuchung des Harns, gynäkologische Untersuchung bei Frauen,Ultraschall, Zystoskopie und auch Elektromyographie (EMG) – dabei wird elektrische Aktivität der Beckenbodenmuskulatur gemessen. 

Die Behandlung ist bei jeder Art von Inkontinenz ein bisschen andere, aber eine Veränderung der Lebensart ist bei allen gleich. Die Verringerung des Körpergewichts, zu rauchen aufzuhören, gesund zu essen (nicht zu würzen, Alkohol und Kaffee einzuschränken), den Beckenboden mit einfachen Übungen zu stärken, die während des ganzen Tages duchzuführen sind. Ein übermäßiger Konsum von Flüssigkeiten abends ist auch nicht gut, trinken Sie vielmehr in den Vormittagsstunden. Die Stress–, und Dranginkontinenz werden durch eine chirurgische Operation behandelt.

Es ist sehr wichtig zuerst die Entstehungsursache der Inkontinenz zu entfernen und danach sich auf die Verbesserung des Lebensstils zu konzentrieren. 

Autor: Lucie Kliková, DiS.