Kniegelenksarthrose

Tut Ihnen das Knie weh? Fühlen Sie sich nach dem Erwachen und längerem Faulenzen fast gelähmt und dauert es eine längere Zeit, bevor Sie das Knie in Bewegung bringen? Haben Sie diese Probleme schon eine Reihe von Jahren und in der letzten Zeit verschlechtern sie sich? Gehen Sie zum Arzt, es kann sich um Kniegelenksarthrose handeln, die bei einer schlechten Rehabilitation und Überbelastung des Gelenks zur Totalendoprothese von betroffenem Gelenk führt. 

Kniegelenksarthrose

in Latein: artrosis

weitere Namen: Gonarthrose, Osteoarthrose, Arthrosis, Coxarthrose

Diagnose

Kniegelenksarthrose

Es handelt sich um einen degenerativen Knorpelschaden im Gelenk, seine Entstehungsursache ist bisher nicht ganz aufgeklärt. Auch wenn sie manchmal als Osteoarthritis bezeichnet wird, ein Entzündungsherd als solcher ist hier nicht vorhanden. Osteoarthritis, Arthrose und Osteoarthrose sind Namen für die gleiche Erkrankung und es ist also egal, wie man sie nennt. 

Es gibt hier mehrere Risikofaktoren, die die Entstehung von Arthrose fördern. Arthrose betrifft in den meisten Fällen größere Gelenke, in heutiger Zeit ist jedoch keine Ausnahme mehr Arthrose von Ellenbogen und Fingern.

Wohl handelt es sich um eine Ungleichheit von Stoffwechsel, wann sich Knorpel und darin enthaltene Stoffe nicht richtig bilden können. Es kommt zur Gleichgewichtsstörung der Regulation. Der Knochen kann mit diesem Problem nicht klarkommen und die Reaktion ist in Form von Auswüchsen, die eine reibungslose Bewegung verhindern. Der Schmerz ist vorhanden erst bei Schäden an umliegenden Geweben, der Knorpel als solcher tut nicht weh.

Risikofaktoren

  • Fettleibigkeit, genetische Prädispositionen, einseitige Gelenkbelastung – in diesem Fall handelt es sich um primäre Arthrose, die am häufigsten Knie, Hüfte, Großzehe, Wirbelsäule und Hände betrifft. 
  • Verletzung, Entwicklungsfehler, Stoffwechselkrankheit, Entzündung – es handelt sich um sekundäre Arthrose und immer ist vonnöten zuerst eine primäre Krankheit zu behandeln.

Symptome

  • Startschmerz – wenn Sie das Knie in Bewegung bringen, Schmerz nachlässt. Bei Schmerzhaftigkeit in Ruhe ist ein Besuch des Arztes mehr als geeignet.
  • Starre Gliedmaße, Hinken, Deformitäten (O – Beine), verminderte Empfindlichkeit
  • Degenerative Veränderungen auf dem Röntgenbild

Diagnose und Therapie

Unter die verbreitesten Diagnosen gehören Röntgenbilder, Magnetresonanztomographie, Sono, weiter nimmt man Blut ab, ob Sie im Körper keine Entzündung haben und dann werden Sie zu einem Spezialisten abgeschickt werden.

Die Therapie ist in diesem Fall auf Schmerz und auf eine Verbesserung der Ernährung gezielt. Sehr förderlich sind Rehabilitationen, verringerte Belastung der betroffenen Gliedmaße, Umspritzungen. Wenn der Schaden groß ist und vorhanden sind auch Auswüchse, kann Ihnen Totalendoprothese des betroffenen Gelenks durchgeführt werden.

Kniegelenksprothese

Beachten Sie die Anweisungen von Ärzten, bemühen Sie sich möglichst bald die Gliedmaße zu bewegen. Trotz der Schmerzen, aber nicht zu großen, genügt nur kleine Schritte zu machen. Nachdem Sie die Grundschritte bewältigen, beginnt man innerhalb einer Woche nach Operation mit einem langsamen Training des Treppensteigens. 

Autor: Lucie Kliková, DiS.