Narkolepsie

Narkolepsie ist eine chronische neurologische Störung, bei der erhöhte Schlafsucht während des Tages ist, weil das Gehirn schlecht den Schlafzyklus reguliert. An Narkolepsie leiden eher Erwachsene, bei Kindern wird sie ausnahmsweise diagnostiziert.

Narkolepsie

weitere Namen: DMS, Daniel Merrick Syndrom, Dyssomnie, Somnolenz

Symptome

AggressivitätVerlust der Muskelspannung

Diagnose

Entstehung der Narkolepsie

Es handelt sich um degenerative Erkrankung des Zentralnervensystems, wann es zu den Schäden der Neuronen im Hypothalamus kommt. Die Erkrankung hat offenbar auch eine erbliche Grundlage. Es ist jedoch auch möglich, dass die Krankheit durch eine Autoimmunentzündung verursacht wird, die nach einer durchgemachten Infektion entstehen kann.

Symptome

Um Diagnose der Narkolepsie bestimmen zu können, müssen Symptome länger als 3 Monate vorhanden sein.

Es handelt sich um:

  • Spontanes Einschlafen ohne dass bei einem das Müdigkeitsgefühl vorangeht. Der Kranke schläft während des Gesprächs, Tätigkeit ein.
  • Müdigkeitsgefühl wie nach einer schlaflosen Nacht.
  • Kataplexie, ein Zustand, wann es zum plötzlichen Verlust des Muskeltonus kommt. Dies passiert am häufigsten bei einem stärkeren Reiz, Erlebnis, z.B. bei freudigem, schmerzhaftem. Es kommt zur Auflockerung der Muskeln, wenn diese gesamt ist, folgt der Sturz. Es können sich jedoch nur manche Muskeln auflockern, so dass man ein Ding fallen lässt, das man in der Hand hielt, sinkt in den Knien usw. Dieses kann bei vollem Bewusstsein des Narkoleptikers geschehen.
  • Die Schlaflähmung erscheint nach dem Erwachen, vorhanden ist die Paralyse, die dem Narkoleptiker hindert irgendwelche Bewegung durchzuführen.
  • Hypnagogische Halluzinationen ‒ Träume sind sehr schwer unterscheidbar von der Wirklichkeit.
  • Periodische Bewegungen der Extremitäten im Schlaf.
  • Schlaflositkeit mit der Unruhe in der Nacht.

Oben angeführte Symptome beeinflussen stark das Leben des Patienten. Bei den Narkoleptikern gibt es eingeschränkte Arbeitsleistung und dadurch auch die Möglichkeit einer Arbeitsbeschäftigung. Die Kranken stoßen auch auf die Nichtakzeptanz, ihre Beschwerden werden bagatellisiert, sie neigen zu Depressionen oder Fettleibigkeit.

Bestimmung der Diagnose

Diagnose der Narkolepsie basiert auf der polysomnographischen Untersuchung, d.h. Polysomnographie, die in den Schlafzentren durchgeführt wird. Im Laufe der Untersuchung wird durchschnittliche Zeit des Einschlafens und der REM–Phasen getestet.

Therapie

Die Behandlung beruht vor allem auf der Beeinflussung der Schlafsucht, deshalb werden den Narkoleptikern zentrale Stimulanzien verabreicht, z.B. Methyldenidat oder Psychostimulanzien.

Kataplexie, Schlaflähmung und hypnagogische Halluzinationen kann man durch die Einnahme der trizyklischen Antidepressiva und auch durch Antidepressiva der selektiven Serotonin–Wiederaufnahmehemmer SSRI lindern.

Geeignet ist auch eine nichtpharmakologische Behandlung. Es wird behaviorale Therapie angewendet, wann die an Narkolepsie leidenden Kranken das Erkennen des Eintritts von Schlaf einüben, um diesen kontrollieren zu können und sich lieber wissentlich auszuschlafen, als dass sie in ungewollten Schlaf fallen. Sie lernen auch Schlafgewohnheiten und den Nachtschlaf verbessern.

Vorbeugung

In diesem Falle gibt es keine Vorbeugung, der Entstehung von Krankheit kann man nicht vorbeugen. Eine wichtige Rolle spielen jedoch die rechtzeitige Diagnose und Einleitung der Behandlung.

Autor: Drahomíra Holmannová

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