Osteoporose

Osteoporose ist eine Krankheit, die sich durch Ausdünnung des Knochengewebes manifestiert, dies ist gegeben hauptsächlich durch die Abnahme der Knochenmineralisation. Die Knochen werden zerbrechlich und leichter brechbar.

Struktur des gesunden und osteoporotischen Knochens

in Latein: Osteoporosis

weitere Namen: Ausdünnung der Knochen, postmenopausale Osteoporose, senile Osteoporose, stille Epidemie des 21. Jahrhunderts

Symptome

Ausdünnung der KnochenBuckelKnochenbruch

Diagnose

Ursachen und Risikofaktoren

  • Höheres Alter, das mit Veränderungen des Stoffwechsels der Mineralstoffe verbunden ist
  • Mangelhafte Kalziumaufnahme
  • Mangel an Vitamin D
  • Erniedrigung des Östrogenspiegels bei Frauen – Menopause
  • Weitere hormonelle Störungen ‒ erhöhte Aktivität der Schilddrüse, erhöhter Spiegel der Kortikoide, Funktionsstörungen der Nebenschilddrüsen
  • Langfristige Immobilisierung oder Mangel an Bewegung
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Zuckerkrankheit
  • Tumorerkrankungen
  • Nierenversagen
  • Verschlechterte Absorption der Mineralstoffe aus der Nahrung
  • Rauchen
  • Langfristigeres Alkoholkonsum u.a.

Symptome

Die Krankheit kann sich erst durch den pathologischen Bruch manifestieren, d.h. durch solchen, der auch nach einem kleinen Insult entsteht. Oft sind es die Ellenbogenknochen, Hals des Oberschenkelknochens, Rippen, die Wirbel u.a. Weitere Symptome der Osteoporose sind Knochen–, und Gelenkschmerzen, Rückenschemrz, Schmerz beim Gehen, beim Sitzen, Erniedrigung der Körpergröße.

Therapie 

Wichtig ist die Krankheiten, die zur Osteoporose führen, zu beseitigen oder auszuheilen. Ebenso gibt es eine Bestrebung, die Medikamente zu wechseln, die die Osteoporose verursachen könnten.

  • Rehabilitation, Bewegung
  • In den Speiseplan die an Kalzium und Vitamin D reichen Nahrungsmittel einzuordnen
  • die Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D und Kalzium
  • Für Frauen in der Menopause sind geeignet Östrogen–Analoga, d.h. hormonelle Substitutionstherapie
  • Calcitonin ‒ Hormon der Nebenschilddrüsen, es vermindert die Resorption der Knochen und wird auf die Nasenschleimhaut oder mit Spritze verabreicht
  • Bisphosphonate – synthetische Stoffe, die die Resorption der Knochen vermindern 
  • Anabole Steroide – Derivate der männlichen Geschlechtshormone ‒ Androgene, diese erhöhen die Neubildung der Knochen
  • Fluoride – erhöhen die Knochenbildung hauptsächlich im Wirbelsäulenbereich
  • Strontiumranelat ‒ vermindert Resorption der Knochen und erhöht Bildung des Knochengewebes

Komplikationen

  • Knochenbrüche
  • Schädigung der Körper von Wirbelsäulenwirbeln mit anschließender Reizung der Rückenmarkswurzeln und Nerven, aber auch Entwicklung der pathologischen Biegung der Wirbelsäule auch Entstehung des Buckels

Vorbeugung 

Auch der Osteoporose kann man vorbeugen. Wichtig sind eine Bewegung und Nahrungsaufnahme mit genügendem Kalzium–, und Vitamin–D–Gehalt.

Autor: Drahomíra Holmannová

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