Schlafapnoe

Das Schlafapnoe–Syndrom ist eine der häufigsten Störungen der Atmung, die im Schlaf auftritt. In der Population leiden an diesem Syndrom etwa 5 – 8% der Menschen. Am meisten sind es die Männer zwischen 40 – 59 Jahre. Apnoe ist eigentlich der Atemstillstand. 

Schlafapnoe - Syndrom

Apnoe teilt man in:

  • obstruktive ‒ diese wird durch Obstruktion, Hindernis in den Atemwegen ausgelöst, die Atemanstrengung ist erhalten
  • zentrale – die Ursache von Apnoe liegt im Zentralnervensystem, wann das Atmungszentrum beschädigt ist, die Atemanstrengung verschwindet
  • gemischte – sie enthält sowohl ein Hindernis in den Atemwegen, als auch das Verschwinden der Atemanstrengung

Risikofaktoren für die Entstehung der Apnoe

  • Übergewicht
  • Übermäßige Nahrungsaufnahme vor dem Schlafen
  • Aufnahme von Alkohol und Schlaftabletten
  • Rauchen
  • Unregelmäßiger Schlaf
  • Mann
  • Auftreten von Apnoe in der Familie

Symptome

  • erhöhte Schlafsucht, Einschlafen und Müdigkeit
  • wiederholtes nächtliches Aufwachen
  • erniedrigte Arbeitsleistung und Aufmerksamkeit
  • Schnarchen
  • nächtliches Ringen nach Atem, kurzfristige Atemstillstände
  • morgendliche Kopfschmerzen
  • morgendlicher trockener Mund
  • schlechte Laune, Depressionen

Therapie

Die grundlegende Behandlungsmethode ist die Erhaltung des Überdrucks in den Atemwegen während des Schlafs, d.h. CPAP (Continuous Positive Airway Pressure). Es handlet sich um ein Gerät, das in die Nasenmaske die Luft  beim höheren Druck eintreibt, wodurch es dem Verschluss der Atemwege hindert. Der Kranke kommt zu den regelmäßigen Untersuchungen in eine Schlafklinik. Es ist auch notwenig, die die Schlafapnoe verursachenden Ursachen zu beseitigen, insofern sie gefunden sind. Wichtig ist auch Erniedrigung des Gewichts, keine Einnahme der Hypnotika und Sedativa.

Prognose 

Wenn das Schlafapnoe–Syndrom nicht behandelt wird, kann es bis zu ernsten Erkrankungen, oder sogar zum Tod führen. Die Komplikation kann das rechtseitige Herzversagen sein, es erhöht sich ein Risiko der Schlaganfälle. Es ist also notwendig dieses Problem zu behandeln.

Autor: Drahomíra Holmannová

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