Schnupfen

Der Schnupfen (fach. Entzündung der Nasenschleimhaut) ist eine übliche Krankheit, die fast jeden vor allem im Herbst–, und Winterzeit betrifft. Sie ist ein Ergebnis der Entzündung der Nasenschleimhaut. Die Widerstandskraft der Nasenschleimhaut können Erkältung, Temperaturschwankungen, Streß und vegetative Labilität verschlechtern. 

Rhinitis aus der Erkältung

in Latein: Rhinitis, Coryza, Gravedo, Pituita

weitere Namen: Entzündung der Nasenschleimhaut, allergische Rhinitis, katarrhalische chronische Rhinitis, Rhinorrhoe, Rhinitis

Symptome

erhöhte Temperaturhäufiges Schneuzenverstopfte Naseverstopfte Ohren

Diagnose

Die meisten Leute leiden an von Viren hervorgerufenem Schnupfen, die die Nasenschleimhaut angreifen, im geschwächten Organismus vermehren sich und Schnupfen bricht aus. Eine häufige Ursache seiner Entstehung ist eine Virusinfektion oder die Manifestation einer Allergie. Für die Entstehung des Schnupfens sind Adenovirus, Parainfluenzavirus und etwa 70 Arten von Rhinoviren verantwortlich.

Der Schnupfen manifestiert sich durch Ausfluß aus der Nase. Dieser ist anfangs wässrig, später schleimig oder eitrig. Ein erstes Symptom von viralem Schnupfen ist das Niesen, wann unsere Schleimhaut versucht, den Schnupfen los zu sein. Die verschlechterte Durchgängigkeit von Nasenhöhlen ist schon eine Folge der Verschleimung. Ein Taschentuch wird für einige Zeit zu unserer Pflichtausrüstung, weil aus der Nase praktisch immer Schleim fließt. Weitere Zeichen können Müdigkeit, erhöhte Körpertemperatur oder ein Gefühl erhöhten Drucks in der Gegend der Nase sein.

Am Anfang dieser Krankheit ist Entzündung der Nasenschleimhaut. Diese Entzündung verursacht, daß die Schleimhaut hyperämisch wird und beginnt eine Flüssigkeit zu produzieren. Die Flüssigkeit kann Bakterien und weiße Blutkörperchen enthalten, das Sekret wird weiß. Außerdem kommt es zur Infektion des Nasenrachenraums und Nasennebenhöhlen.

Durch andere Symptome manifestiert sich von Bakterien verursachter Schnupfen. Dieser ist oft ein weiterer Grad viralen Schnupfens. Die geschwächte Nasenschleimhaut wird durch Bakterien angegriffen, die die Verdickung des Schleims verursachen. Man fühlt verstopfte Nase, aber kann sich nicht schneuzen. Der Schleim ist dicker, hat grüne oder gelbe Farbe. Das Sprechen wird schwierig. Manche Laute kann man nicht richtig wegen der verstopften Nase aussprechen und hat auch verstopfte Ohren. Diese Art von Schnupfen kann mit der Entzündung der Nasennebenhöhlen verbunden sein. 

Allergischer Schnupfen

Neben klassischem Schnupfen ist sehr häufig auch allergischer Schnupfen. Dieser wird durch häufige Überempfindlichkeit verursacht.

Trügerisch bei dieser Krankheit ist die Wirklichkeit, daß bei keiner Nachbehandlung eine chronische Entzündung der Nasenhöhle entstehen und sich katarrhalische chronische Rhinitis entwickeln kann. 

Bei der Entzündung der Nasennebenhöhlen quälen einen Kranken Schnupfen, Kopfschmerzen und schmerzhaft kann über sich der Trigeminus Bescheid geben. 

Chronischer Schnupfen

Chronischer Schnupfen gehört unter die häufigsten Krankheiten des Kinderalters. Chronischer Schnupfen kann katarrhalisch, hypertroph, atrophisch, allergisch sein. Er kann beim Übergang von akutem zu chronischem Schnupfen, durch Vergrößerung der adenoiden Vegetation und aufgrund der kardiovaskulären Erkrankungen entstehen.

Symptome

Der Schnupfen hat viele Symptome. Das Einzelwesen kann allgemeine Müdigkeit, Schwäche fühlen, es können auch erhöhte Körpertemperatur, starker Kopfschmerz erscheinen, man atmet schlecht, hat Gefühl des Juckreizes in der Nase, leidet an Appetitlosigkeit. Nach den primären Symptomen tritt schon erwähnte wässrige Sekretion auf, in der späteren Phase wird sie von schleimiger oder eitriger Sekretion abgewechselt. Die Nasenschleimhaut wird hyperämisch, die Nasenmuscheln sind durchtränkt und mit Schleim bedeckt. Das Einzelwesen hat verstopfte Nase, das Atmen durch Nase ist erschwert, es erscheinen Husten und nächtliches Schnarchen. Beim von Adenoviren verursachten Schnupfen hat man rötliche Hornhäute und quält ihn erhöhte Tränenproduktion. Der Schnupfen dauert etwa 5 – 7 Tage. 

Beim Schnupfen ist nötig oft zu schneuzen. Das Schneuzen sollte nicht aggressiv und gewaltsam sein. Wenn die Erkrankung länger dauert oder Komplikationen entstehen, wird empfohlen den Arzt zu besuchen. Die Untersuchung besteht aus einigen Schritten. Am Anfang teilt der Patient dem Arzt seine Beschwerden mit und beschreibt ihm Aspekte der Erkrankung. Der Arzt führt dann den Nasenspiegel ein, überprüft Ohren und Hals und stellt fest, ob die Entzündung nicht ins Mittelohr geriet. Die Entzündung gerät ins Mittelohr durch sog. Eustachische Röhre, die mit dem Nasenrachenraum verbunden ist. 

Therapie

Der Schnupfen wird mit Antipyretika, genug Flüssigkeiten und erhöhter Menge der Vitaminen geheilt. Wichtig ist vor allem Vitamin C. Bei den Kindern, die selbst nicht schneuzen können, ist notwendig das Nasensekret mehrmals pro Tag abzusaugen. Eine Grundwaffe im Kampf gegen Schnupfen sind die Nasentröpfchen. Die Nasentröpfchen halten die Nasendurchgängigkeit und dadurch verhindern die Entstehung von Komplikationen. Die Nasentröpfchen darf man nicht länger als eine Woche verwenden. Ungenutzte Tröpfchen sollte man nicht wieder verwenden, weil es droht, daß auf ihnen die Infektion noch bleibt. Neben den Nasentröpfchen hilft auch Dusche oder Nasenspülung mit einer geeigneten Salzlösung. Bei akutem Schnupfen ist eine ärztliche Behandlung nicht nötig. Es genügen Bettruhe und die Verwendung der Nasentröpfchen. Bei Schnupfen, der in eine bakterielle Infektion ausgeartet ist, werden Antibiotika eingesetzt.

Wenn Sie beginnende Symptome fühlen oder wenn Sie Schnupfen schon bekommen haben, besuchen Sie eine Apotheke. Mindestens fürs momentane  Durchziehen der Nasenhöhlen sind geeignet die Nasentröpfchen. Die Mehrheit von ihnen wird heutzutage auch in der Sprayform verkauft, was den Wirkungsgrad erhöht und Sie können sie fast überall verwenden.

Die Entstehung des Schnupfens ist auch vorzubeugen. Eine Basis sind Abhärtung und eine ausgewogene vitaminreiche Nahrung. Eine weitere Präventivmaßnahme sind häufiger Wechsel der Taschentücher und das Händewaschen.

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