Schuppenflechte

Die Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine weitere der vielen entzündlichen Hauterkrankungen, die die Menschheit schon seit jeher quält. Im Mitteleuropa leiden an sie etwa 3% der Population und ihr Ursprung wird der erblichen Neigung zu den Abweichungen des Immunsystems und der Haut zugeschrieben. Interessant ist, daß sie ausschließlich die Menschen betrifft, keine Tiere.

Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)

in Latein: Psoriasis vulgaris, Psoriasa

weitere Namen: Psoriasis

Symptome

deformierte Nägeldie PickelGelenkdeformationHautschmerzrote HautSchuppen auf der Haut

Diagnose

Vorkommen

Sie ist unter die Zivilisationskrankheiten eingeordnet. Davon zeugt der Fakt, daß im 20. Jahrhundert litten an ihr überwiegend die Männer, aber in heutiger Zeit betrifft sie sowohl die Männer, als auch die Frauen ungefähr in einer gleichen Proportion. Die Schuppenflechte kann Sie praktisch in welcherleiem Lebenszeitabschnitt überraschen, aber am häufigsten geschiet es im Alter der Pubertät und zwischen 40. und 50. Lebensjahres. Der Auslösemechanismus ist bisher nicht ganz aufgehellt, aber man spricht von einer Autoimmunkrankheit. Das bedeutet, daß sich ihre Lymphozyten (weiße Blutkörpchen) durch den Einfluß der Erblichkeit und durch die Einflüsse der inneren und äußeren Umgebung aktivieren, wodurch zur Hautentzündung kommt. Die Hautzellen unter normalen Bedingungen ausreifen, und auf die Hautoberfläche geraten sie in 28 Tagen. Bei der Schuppenflechteerkrankung verläuft jedoch dieser Prozess 4x schneller.

Die Einflüsse der inneren und äußeren Umgebung aufs Immunsystem, das nachfolgend weiße Blutkörpchen startet, nennt man provokative Faktoren. Die sind am häufigsten Stress, Infektionen (meistens der Atemwege), verschiedene Verletzungen, manche Medikamente, Hautentzündungen, hormonale Abweichungen und schlechte Lebensart. Die häufigsten Merkmale der beginnenden Schuppenflechte sind rote Herde der Schuppenhaut. Sie erscheinen oft im Haar, auf den Ellbogen und Knien. Es geht um die Plätze, die von der Bekleidung oder der Bewegung am meisten beansprucht werden. Infolge einer chemischen oder physischen Verletzung kann sich die Schuppenflechte praktisch überall äußern.

Therapie

Wenn Ihr Zustand nicht ernst ist, können Sie gegen Schuppenflechte zu Hause bekämpfen, aber es ist am Platz, sich mit dem Dermatologen zu beraten. Beliebt sind die Bäder mit Ölen oder Granülen für die Unterstützung der Hautregeneration, geeignet sind die, an Meersalze reichen Präparate, Kräutertees aber auch die Salben oder Cremen für Hydratation. Falls Sie eine Möglichkeit haben, achten Sie optimale Luftfeuchtigkeit zu Hause auch im Beruf. Kalte trockene Luft oder direkt der Luftzug trocknet Ihnen die Haut schnell aus. Die Therapie der ernsteren Schuppenflechteformen kann sich bei vielen Leuten unterscheiden. Durch spezielle Methoden der Untersuchung findet Ihnen der Dermatologe eine Maßtherapie. Eine der grundlegenden Heilmethoden sind Medikamente und äußere Präparate. Eine geeignete Vorbeugung gegen Schuppenflechte ist kein Alkoholiker und Raucher zu sein. Wenn Sie mit Chemikalien oder reizenden Mitteln arbeiten, benützen Sie die Schutzhilfsmittel. Die Haut halten Sie hydratisiert. Von der Bekleidung bevorzugen Sie baumwollene, weiche und atmungsaktive Materialien. Seien Sie optimistisch und wenn es möglich sein wird, meiden Sie den langfristigen Stress.

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