Stottern

Eine sehr unangenehme Erkrankung, die nicht nur ein physisches, aber hauptsächlich psychisches Handicap ist. Es handelt sich um die Redestörung, wann der Betroffene die Silben, Wörter wiederholen kann oder kann auch in Rede stammeln. Die Pause zwischen Wörtern kann auch sehr erkennbar sein und es entsteht der Eindruck, dass sich der Betreffende nicht „ausquetschen” kann.

Stottern und Stammeln in Rede

in Latein: balbutire

weitere Namen: Stammeln in Rede, Balbuties

Symptome

gestörte AtmungRedestörungen

Diagnose

Der Mensch, der am Stottern leidet ist geistig absolut in Ordnung. Und das Problem besteht nicht in der Übertragung von Gedanken in die Sprachmuskeln, sondern in den Muskeln selbst, wo ein Krampf entsteht, der die Wörter richtig auszusprechen hindert.

Ursache

Die genaue Ursache ist bis heute nicht ganz bekannt. Man kann sagen, ein Risikofaktor sind hier neuropsychologische Faktoren und auch erbliche Einflüsse.

Symptome

Die typischen Symptome dieser Krankheit sind das Stammeln in Rede, Wiederholung von Silben oder Wörter und Verlängerung von Lauten. Unter weitere Symptome gehören beschleunigte Rede, Vermeidung von schwierigen Wörtern oder Spannung in der Stimme.

Therapie

  • Bei der Behandlung dieser Krankheit berücksichtigt man den aktuellen Zustand des Betroffenen, ob er am Entwicklungs–, oder erworbenen Stottern leidet und wie umfangreich die Behinderung ist. 
  • Verbesserung des psychischen Zustands
  • Einübung der richtigen Atmung und Artikulation
  • Reduktion des Stotterns auf ein Minimum, Arbeit mit den Muskeln
  • Elektrotherapie – bei einer schwereren Form des Stotterns
  • Medikamente – diese Methode ist genug strittig. Es wurden umfangreiche Studien über verschiedene Pharmaka durchgeführt, aber ein klares Ergebnis ist nie eingetroffen.
  • der Psychologe und Besuch eines Zentrums für Stotterer
Autor: Lucie Kliková, DiS.