Erbrechen von Blut

Die Hämatemesis ist ein ernstes Symptom, bei dem der Betroffene mit der Beimengung des Blutes oder Blut selbst bricht. Das Blut teilweise durch Magensäfte anverdaut, hat eine atypische Farbe, die an den Kaffeesatz erinnert. Das gebrochene Blut kann auch aus einem verletzten Ort in der Mundhöhle oder Nasenrachenraum stammen. Häufiger ist es aber eine Ursache von Erkrankung der Speiseröhre oder Magens mit Duodenum.

Erbrechen von Blut

weitere Namen: Hämatemesis

Diagnose

Ein konkreter Grund ist z.B. Gastritis, also die Magenschleimhautentzündung, deren Auslöser Alkohol, Anwendung von Aspirin oder eine übermäßige Konsumierung der scharfen Essen ist. Die Krankheit tritt in der akuten auch chronischen Form auf. Ösophagitis ist demgegenüber eine Speiseröhrenentzündung, zu deren Entwicklung ebenfalls ungesunde Nahrung und manche Medikamente verhelfen. Das Erbrechen von Blut begleitet weiter die Magengeschwüre, durch die Risse an der Speiseröhrenschleimhaut charakterisiertes Mallory – Weiss – Syndrom, Varizen der Speiseröhre und nicht zuletzt die Tumore. Eine Ursache kann auch die Blutgerinnungsstörung oder ein durch den Einschlag eines Fremdkörpers von draußen verursachtes Trauma.

Bei der Hämatemesis ist notwendig möglichst bald den Arzt anzurufen, der die Gastroskopie durchführt und hintereinanderweg bestimmt eine geeignete Therapie. Wenn das Vorhandensein des Blutes im Erbrochenen nicht nur durch eine kleine Verletzung im Mund oder Nasenrachenraum verursacht ist, handelt es sich um eine Komplikation, die das Leben eines Kranken gefährdet. Bei massiver Blutung muß auch eine Bluttransfusion durchgeführt werden. 

Als eine Vorbeugung gegen Hämatemesis sind am Platz eine geeignete Nahrung, keine Einnahme der Lebensmittel und Flüssigkeiten, die die Schleimhaut von Verdauungsorganen reizen.

Autor: Simona Knotková