Knochenbruch

Als Knochenbruch bezeichnet man eine Störung der Knochenkontinuität.

Röntgenbild des gebrochenen Beines

 

Symptome des Knochenbruchs

  • Difformität an der Bruchstelle
  • geänderte Beweglichkeit des betroffenen Teils 
  • Krepitation
  • Hämatom ‒ blauer Fleck
  • Spontan–, Druck–, Zugschmerz bei der Palpation

Untersuchungen

Die einen Knochenbruch bestätigende Hauptmethode ist RTG beziehungsweise CT. 

Behandlung von Knochenbrüchen

Im Falle einer Dislokation der Knochen ist es notwendig, die Reposition, das Einrichten der Bruchstücke durchzuführen. Ein weiterer Schritt ist Immobilisierung und Fixation von gebrochenem Knochen, in der letzten Phase der Behandlung folgt Rehabilitation. Die nichtoperativen Verfahren umfassen das Anlegen von Schiene, Gips an undislozierte Knochenbrüche.

Operative Verfahren

Osteosynthese – Verbindung von Knochen, Verfestigung durch die Titan–, oder Stahlmittel, sie wird im Falle eines offenen Knochenbruchs, beim Knochenbruch mit intraartikulärer Dislokation, bei instabilen und multiplen Knochenbrüchen gewählt.

Komplikationen bei Behandlung von Knochenbrüchen

  • Ernährungsstörung des Knochens
  • Entstehung des Falschgelenks
  • Infektionen bei offenen Knochenbrüchen
  • verzögerte Heilung
  • Stillstand des Knochenwachstums
  • Nekrose, Absterben des Knochens
  • Beschränkung der Beweglichkeit, Verformung des Knochens u.a. 
Autor: Drahomíra HolmannováVeröffentlicht: 15.07.2016

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