Makuladegeneration
Weitere Namen: Degeneration der Makula, Beschädigung des gelben Flecks von Auge
Symptome
Diagnose
Eine Degeneration, die die Augennetzhaut betrifft, beginnt in einem Auge und kann sich ins zweite ausbreiten. Der Verlust des Sehvermögens ist schleichend und im Anfangszustand brauchen Sie es gar nicht zu bemerken.
Nach dem 50. Lebensjahr ist diese Degeneration sehr verbreitet und deshalb ist gut regelmäßig den Arzt zu besuchen und sich auf die Vorbeugemaßnahmen zu konzentrieren, die zur Verbesserung der Sehkraft führen. Mehr als 56% der Menschen über 65 Jahre haben die Makuladegeneration, das Auftreten wird sich leider ständig erhöhen.
Die Beschädigung betrifft den gelben Fleck, dieser wird Makula genannt und davon ist der Krankheitsname abgeleitet. Diese Krankheit entsteht durch degenerative mit der Alterung des Auges verbundene Veränderungen. Die Versorgung des Auges ist im höheren Alter immer mehr problematisch und so geraten keine Nährstoffe in die Netzhaut auch nicht in den gelben Fleck und dadurch entsteht die Makuladegeneration. Die Ärzte klassifizieren diese Krankheit als eine Zivilisationskrankheit, woran Risikofaktoren wie das Alter, Geschlecht, Fettleibigkeit, helle Regenbogenhaut, genetische Faktoren, Rauchen und schlechte Lebensweise schuld sind.
Symptome
Der schleichende Effekt dieser Erkrankung ist trügerisch, zuerst kann Ihnen scheinen, dass Sie nicht gut beim Dunkelwerden oder in der Nacht sehen, weiter erscheinen verschiedene verschwommene Sachen um Sie herum, die Farben sind nicht mehr so klar wie früher. Die gesamte Verschlechterung der Sehkraft kann Sie irreführen, dass es sich um die mit der Alterung verbundene Verschlechterung handelt, aber es ist nicht der Fall. Bei der Ausbreitung der Krankheit werden Sie nebelhaft sehen, in der Mitte des Sehfeldes werden Sie einen grauen Fleck haben, das Bild wird wellig und unklar sein. Sie werden nicht lesen können, bekannte Gesichter erkennen und Ihre Farbwahrnehmung wird sich bedeutend beschränken. Ein fortgeschrittenerer Zustand ist fatal und führt zur Blindheit, dieser Zustand ist nicht reversibel.
Zwei Formen der Krankheit
- Trockene Form – Sie können auf den Ort vor Ihnen nicht fokussieren, die Mitte ist verwischt aber die Peripherie sehen Sie ganz normal. Im fortgeschritteneren Stadium sehen Sie inmitten Ihres Blicks nur einen grauen oder schwarzen Fleck.
- Feuchte Form – Im frühen Stadium sehen Sie die Sachen verformt, verschmiert und verlieren die Farbwahrnehmung. Diese Form ist hoch aggressiv und schreitet sehr schnell fort. Sie können gewellte Linien, durchgebogene oder anders verformte Sachen sehen.
Therapie
Bis heute ist es noch nicht gelungen ein Medikament zu erfinden, das diese Krankheit ganz heilen würde. Bei der feuchten Form ist dank den Medikamenten möglich die Degeneration zu lindern oder sogar ganz zu stoppen, aber wenn Sie die Sehkraft schon beschädigt haben, ist damit leider nichts zu machen. Deshalb ist am besten die ärztliche Hilfe vorbeugend aufzusuchen und diese Veränderungen zu vermeiden.
Achten Sie auf Ihre Sehkraft und nach dem 50. Lebensjahr lassen Sie sich regelmäßig von dem Arzt untersuchen. Richtige Ernährungsgewohnheiten können Ihre Sehkraft und auch das Leben retten.




