Aphthen

Krankheiten mit diesem Symptom

Aids Syphilis

Die Aphthe ist eine kleine schmerzhafte Pustel der gelbweißen Farbe, die am häufigsten im Mund vorkommt (im Gegensatz zum Herpes, der auf der äußerlichen Mundseite auftritt). Gewöhnlich überschreitet sie die Länge von 5 mm nicht und verheilt innerhalb von zehn Tagen ohne sichtliche Narben. Allerdings sind die Fälle der größeren Aphthen bis zu 20 mm bekannt, wo sich die Heilungszeit bis auf einen Monat verlängert hat und nach der Verheilung blieben bemerkbare Narben.

Aphthen im Mund

Der Aphthenentstehung geht oft eine Mundverletzung voraus, entweder mit eigenen Zähnen oder durch den Einfluss einer weniger geeigneten Ernährung, wie stark gewürzte Essen, saure Tomaten oder Zitrusfrüchte sind. Die Schleimhaut kann auch in Ermangelung von manchen Vitaminen eigenmächtig rissig werden. Die Zellen innerhalb des Mundes variieren verhältnismäßig schnell, aber wegen der feuchten Umgebung kommt es zur Wundeverheilung nicht so effektiv, wie z.B. auf dem Gesicht selbst. Deshalb geraten die Viren aus dem Mund und dem Essen selbst ins gestörte Gewebe sehr einfach, die Keime für die Aphthenentstehung sind.

Die Aphthen sind Viruserkrankungen und deshalb ist manchmal sehr leicht, sie zu bekommen. Das Risiko erhöht sich durch den direkten wie auch indirekten Kontakt mit einer Person, die die Aphthen hat (durch Küssen, Benützung des gleichen Glases oder Bestecks usw.). Der Verheilungsprozess ist durch die richtige Essenauswahl, entzündungshemmende Salbe oder Tropfen und auch durch häufige Munddesinfektion zu verkürzen.

Veröffentlicht: 02.10.2014 · Aktualisiert: 17.06.2015

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