Schweißabsonderung

Die Schweißabsonderung ist ein natürlicher Mechanismus unseres Körpers zur Erhaltung der stabilen Körpertemperatur und zur Verhütung von Austrocknen der Haut. Die Kombination aus Schweiß und Hauttalg auf der Oberfläche unseres Körpers (überwiegend auf den Händen und im Gesicht) bildet einen dünnen Film, der als Schutzfilm vor potentiellen Parasiten dient, uns aber auch hilft, glatte Gegenstände zu ergreifen.

Schweißabsonderung

Der Schweiß besteht vor allem aus dem Wasser, in dem eine Ionenmenge wie Magnesium, Natrium, Kalium und Chlor enthalten ist. Die Gesamtzusammensetzung des Schweißes ist bei jedem von uns individuell wie die Menge. Es gibt die Leute, die mehr als andere schwitzen. Es kann auf einem Platz (am häufigsten auf den Händen und dem Gesicht), oder auf dem ganzen Körper sein. Solche Leute leiden besonders im Sommer, wenn sie die Wärme intensiver wahrnehmen, weil ihre Haut ständig mit Schweiß bedeckt wird. In so einem Fall können Sie buchstäblich die Schweißtropfen auf der Stirn, den Händen oder unter den Achseln sehen.

Einen weiteren Einfluss auf die erhöhte Schweißabsonderung bei gesunden Menschen haben kurzfristiger starker Stress oder ein unangenehmes Ereignis. Seine Rolle spielt beschleunigter Puls vor Aufregung, Bewegung oder Erregung. Die Schweißabsonderung ist nicht zu verhindern, weil es sich um einen natürlichen und wichtigen Prozess im Körper handelt. Wenn sie aber übermäßig ist oder einen unangenehmen Geruch verursacht, ist sie mit der Verwendung von Sprays wie Deodorants und Antitranspirantien zu regulieren. Wenn Sie auch in den Momenten schwitzen, in denen es nicht üblich ist (ohne eine physische Anstrengung und Erregung, Zimmertemperatur u.a.), besuchen Sie lieber den Arzt. Es könnte sich ums Merkmal einer ernsten Krankheit handeln, die die abnormalen Hormonschwankungen verursacht. 

Veröffentlicht: 23.11.2014 · Aktualisiert: 18.06.2015