Behandlung von Nierensteinen durch Stoßwelle

Die Nierensteine quälen viele Leute, hierzulande ungefähr 4 %, mehr die Männer als Frauen. Wenn Sie einmal Nierensteine bekommen, glauben Sie mir, Sie werden es erkennen. Es ist grausamer Schmerz im Nieren–, und Blasenbereich, der in den Rücken und in die  Hüfte ausstrahlt. Der Schmerz ist kolikartig, das heißt, dass sich Schmerz und Ruhephasen abwechseln. Manche Patienten werden sogar vor Schmerz ohnmächtig.

Behandlung von Nierensteinen durch Stoßwelle

Es ist wichtig rechtzeitig ins Krankenhaus zu gelangen und mit der Heilung zu beginnen. Wenn sich mancher Teil von Harnapparat verstopft, wird es sehr schlecht sein. Die Nierensteine können sich in den Nieren, im Harnleiter oder in der Harnblase verkeilen. 

Stoßwellenbehandlung

Wenn Ihnen während der Untersuchung festgestellt wurde, dass Sie Nierensteine größer als 4 mm haben, werden Sie höchstwahrscheinlich hospitalisiert werden und die Nierensteine werden Ihnen durch Stoßwelle entfernt. Die Stoßwelle ist eine nichtinvasive und schmerzlose Therapie, die die Steine zerschmettert, die danach spontan vom Harnapparat abgehen. Die erste Behandlung dieser Art wurde im Jahr 1980 durchgeführt. Wenn Sie eine Empfehlung des Arztes haben, wird Ihnen die Entnahme durchgeführt, EKG anfertigt und Ultraschall der Nieren durchgeführt. Im Krankenhaus werden Ihnen Flüssigkeiten nachgefüllt, dann legen Sie sich auf einen speziellen Tisch und werden Sie so gewendet, damit die Steine möglichst gut erreichbar sind. Der ganze Eingriff dauert ca 60 Minuten und Sie werden die ganze Zeit lang überwacht und die Kontrolle der Richtigkeit der Therapie wird durch Ultraschall und Röntgen präzisiert. Der Eingriff kann auch ambulant durchgeführt werden und entsprechend dem Bedarf wird er wiederholt. Die Steine gehen bereits 1 bis 2 Tage nach der Behandlung ab. Innerhalb von drei Monaten sollten Sie vor Steinen Ruhe haben.

Arten von Harnsteinen und wie sie entstehen

Man unterscheidet mehrere Grundarten von Steinen, und zwar je nachdem, woraus sie sich herausgebildet haben. Die Steine können urathaltige, kalkreiche, aber auch infektiöse oder zystische sein. Die Steine werden nicht nur von einem Bestandteil gebildet, aber derjenige, der überwiegt, bestimmt ihre Einordnung. 

Zur Beteiligung an Bildung der Harnsteine tragen mehr Faktoren bei. Die Steine erscheinen an heißen Tagen nach längerem Sitzen, wenn Sie wenig Flüssigkeiten aufnehmen oder wenn Ihnen in den Harn viele steinbildende Substanzen freigesetzt werden. Einen Einfluss haben auch pH–Wert des Harns, verminderte Aufnahme von Zitronensäure und Magnesium. Das erhöhte Risiko der Nierensteine gibt es auch bei Leuten, die diese Krankheit in der Familie haben und die Ernährungsgewohnheiten (erhöhte Salz- und Eiweißaufnahme). 

Nach der Therapie achten Sie auf die Einhaltung der Diät, die Ihnen verschrieben wird. Sie werden genügend trinken müssen, bis zu 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Rechnen Sie damit, dass die Ausscheidung von kleinen Steinen (Sandes) manchmal unangenehm bis schmerzhaft ist.

Autor: Lucie Kliková DiS.Veröffentlicht: 10.04.2019 · Aktualisiert: 13.07.2026

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