Magenbandage
Diese operative Leistung wird unter Vollnarkose durchgeführt und es handelt sich um die sog. Abschnürung des Magens, bei der die Nahrung im kleinen oberen Sack gesammelt wird und dann wandert sie in den ganzen Magen. Der Patient hat das Gefühl von vollem Bauch bereits während des Verzehrs einer kleinen Menge von Essen. Die Hauptindikation zur operativen Leistung ist Fettleibigkeit.
Zur Bandage wird zur Zeit ein Silikonring verwendet, den man nach einer Zeit regulieren und die Abschnürung wieder festziehen kann.
Warum ist die Magenbandage so populär?
Durch Gewichtsabnahme um 30 kg können Sie das Risiko der Entstehung des Typ-2-Diabetes mellitus vermindern. Es kommt zur Reduktion der Hypertension, Verbesserung des Zuckerspiegels im Blut, der Gelenkschmerz lässt nach und die Atmung verbessert sich. Man nimmt meistens 2–10 kg pro Monat ab, jedoch die gesamte Gewichtsabnahme ist in zwei Jahren viel größer als bei normaler Diät, sie bewegt sich um 30–40 kg.
Vorbereitung auf Operation und postoperativer Zeitraum
Damit bei Ihnen die Magenbandage durchgeführt werden kann, müssen Sie einen höheren BMI als 35–40 haben. Die Magenbandage wird meistens bei Patienten unter 65 Jahren durchgeführt, die kein Problem mit dem Herzen haben. Der Arzt lädt Sie in den Ordinationsraum ein, und wenn er feststellt, dass Sie ein geeigneter Patient sind, werden Sie den Untersuchungen unterzogen, wie bei einer klassischen Operation (EKG, Blutentnahme, physiologische Untersuchung, US des Bauchs). Einen Tag vor dem Eingriff werden Sie im Krankenhaus aufgenommen und es werden Ihnen noch einige Tests gemacht werden.
Die Nahrung nach dem Eingriff ist in einige Etappen eingeteilt. Sie beginnen nur mit flüssiger Nahrung, dann gehen Sie in breiige über. Ungefähr nach einem Monat können Sie normale Nahrung unter Berücksichtigung der Diätempfehlungen essen. Wichtig ist auch, alle 3 Stunden zu essen und mindestens 1,5 L Wasser täglich zu trinken. Rechnen Sie damit, dass Sie einige Tage nach dem Eingriff keinen Stuhlgang haben werden. Die Rehabilitation wird gleich am zweiten Tag nach der Operation eingeleitet.




