Phimose

Ein intimes Problem, das viele Männer bei uns auch in der Welt lösen. Eine Komplikation für zufriedenes und normales Leben, Scheuche der Muttis, die ein Bübchen gebären. Manchmal ein extrem schmerzhaftes Problem, das Sie selbst zu Hause nur so nicht lösen. Das alles zieht Phimose (verengte Vorhaut) nach sich.

Verengte Vorhaut

Ursachen der Vorhautverengung

Die Vorhaut ist ein Häutchen, das die Eichel von Penis bedeckt, sie hat zwei Schichten – äußere und innere. Wenn alles in Ordnung ist, kann man die Vorhaut zur Wurzel der Eichel herunterziehen sowohl während der Erektion als auch im Ruhezustand. Phimose ist am häufigsten ein Geburtsfehler, der unter den normalen Umständen im Laufe der Zeit abklingt, es ist also nicht nötig dieses Problem im ersten Jahr des Kindes zu lösen. Phimose kann auch durch die Krankheit verursacht werden, wie Diabetes mellitus ist, oder durch einen Unfall oder Entzündung.

Komplikationen

Phimose kann wiederholte Entzündungen und großen Schmerz nach sich ziehen. Sie erhöht ein Risiko von Peniskrebs, bei einem nicht fachgerechten Überziehen kann die Vorhaut den Penis einklemmen, der dann absterben kann. Die sog. Paraphimose ist eine Teilverengung, wann Sie die Vorhaut leicht überziehen können, Sie haben keine Probleme beim Harnen, mit Hygiene und Schmerzhaftigkeit, aber während der Erektion lässt sich die Vorhaut nicht herunterziehen. Bei einem starken Ziehen können Risse entstehen, die dann narbig sind und die Verengung vertieft sich. Paraphimose ist viel gefährlicher als klassische Phimose, bei ihr entstehen nämlich dringende Zustände, die das Leben und vor allem Durchblutung des Penis gefährden. Die Notaufnahme ist die einzige Lösung.

Therapie

Erscheint die Phimose bei Ihrem Kind oder wenn Sie sie auf sich selbst fühlen ist sehr wichtig eine Fachpflege aufzusuchen. Versuchen Sie nicht die Vorhaut mit Gewalt zu überziehen. Wenn der Junge nicht schlecht uriniert, hat keine Schmerzen und wiederholten Entzündungen, dann sollten Sie dieses Problem schon mit dem Urologen lösen.

Autor: Lucie Kliková,DiS.

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