Sodbrennen

Das Sodbrennen (Pyrosis) ist ein unangenehmes Gefühl im Oberbauch, das sich nach oben, hinter das Brustbein verbreitet. Es tritt auf oder verschlechtert sich hauptsächlich nach einem fetten, scharfen, süßen Essen oder nach dem Aufnehmen der Schokolade, Zwiebel und Knoblauchs. Manchmal erscheint es plötzlich, ohne einen direkten Zusammenhang mit dem Essen oder Trinken. Es zeigt sich auch beim Schlaf oder in der Vorlage. Es geht um den Rücklauf aus Magen in die Speiseröhre, wann die vorverdaute Nahrung und Magensäure zurückkehren. Es ist eigentlich „unvollständiges Erbrechen".

Sodbrennen

in Latein: Ardor ventriculi, Ardor vetriculi

weitere Namen: Pyrosis, gastroösophageale Refluxkrankheit

Symptome

BlähungenBrechreizSchmerz im OberbauchSodbrennen

Diagnose

Ursache

Wenn der Körper richtig funktioniert, wandert die vorverdaute Nahrung aus dem Magen in den Zwölffingerdarm und weiter in Richtung der Erdanziehungskraft. Das Sodbrennen wird von Dyskinesie (Störung der Normalbewegungen) und von Störung des Schließmechanismus im unteren Speiseröhreteil (der untere Schließmuskel von Speiseröhre) verursacht. Bei seiner normalen Funktion er sich nach dem Nahrungsübergang in den Magen schließt und verhindert den Rücklauf von aufgenommener Nahrung. Eine Ursache des mangelhaften Schließmuskels kann die Hiatushernie sein (ein Streifen im Zwerchfell, wenn durchs vergrößerte Loch im Zwerchfell ein verschieden großer Magenteil in die Brust gerät). Der Magen kann also bis zur Höhe der Speiseröhre aufgehoben werden (hauptsächlich beim Übergewicht). Falls der Mageninhalt in die Speiseröhre gerät – erscheint das Sodbrennen (Pyrosis). Beruflich wird es Reflux genannt – er kommt auch bei gesunden Leuten vor, aber nur eine kurze Zeit und nicht oft.

Vom pathologischen Reflux (GER) und gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) spricht man, wenn die Speiseröhre langfristiger und häufiger der Mageninhaltswirkung ausgesetzt wird – aggressiv wirken hauptsächlich Chlorwasserstoffsäure und das Enzym Pepsin.

Die Erkrankungsrisikos von Sodbrennen betreffen hauptsächlich die Lebensart. Einen großen Einfluß haben unrichtige und unregelmäßige Verpflegung, Mangel an der natürlichen Ruhe nach dem Essen, Fettleibigkeit, das Aufnehmen bestimmter Lebensmittel, die das Säuregehalt im Magen erhöhen (fett, süß) und Streß.

Symptome von Sodbrennen

  • Druck und das Brennen hinter dem Brustbein
  • bis zum Halsbereich ausstrahlender Schmerz 
  • Gefühl des „schmerzhaften Hungers" 
  • Gefühl der Säuerlichkeit und Bitterkeit im Mund
  • Brechreiz

Das Sodbrennen ist das Hauptsymptom der Magenübersäuerung, die sich äußert durch:

  • Schmerz im Magenbereich
  • Völlegefühl im Oberbauch
  • Blähung
  • Flatulenz
  • Brechreiz
  • das Aufstoßen
  • Entzündungen der Magenschleimhaut
  • die Magen–, und Zwölffingerdarmgeschwüre

Diagnostik

  • Die RTG Untersuchung – mithilfe eines verschluckten Kontrastmittels untersucht sie einzelne Phasen des verlaufenden Refluxes und die Zulänglichkeit des unteren Speiseröhreverschlusses.
  • Endoskopische Untersuchung – eine unangenehme, aber unvermeidbare Untersuchung, bei der man ein dünnes Kabel mit Kamera und Lichtquelle am Ende verschluckt – manchmal wird auch ein kleines Gewebemuster für eine andere Untersuchung abgenommen.

Therapie

  • Abänderung der Nahrung und Verhaltens (es ist geeignet aufzustehen – die Verwendung von Erdanziehungskraft, es ist nicht geeignet sich vorzubeugen und zu liegen) 
  • Wasser trinken
  • Wenn nichts hilft, ist geeignet nach einem Präparat zu greifen, das die Antazida oder Stoffe enthält, die die Säuerlichkeit neutralisieren (Verwendung der chemischen Reaktion von Säure und Base)
  • ein altweiberisches Rezept – Teelöffel Senf aufzunehmen

Die Therapie von wiederholtem und häufigem Sodbrennen gehört in die Hände des Arztes – er schließt eine andere Krankheit aus, durch die das Sodbrennen verursacht werden könnte und hat zugängliche Mittel für die Untersuchung und Therapie.

Sodbrennen während der Schwangerschaft

Im Schwangerschaftsverlauf kommt es im Körper zu vielen Veränderungen. Alles ändert sich allmählich und passt sich dem Leben zweier Organismen an. Die Hormone sorgen dafür, daß die Geweben und Muskeln gelockert sind und das Baby so genug Raum für sein Wachstum und Entwicklung hat. Durch die Wirkung der Schwangerschaftshormone verliert der Schließmuskel beim Ausgang aus der Speiseröhre seine Elastizität. Das unangenehme Ergebnis ist, daß der sauere Mageninhalt zurück in die Speiseröhre zurückkehrt und verursacht das Sodbrennen. Vor allem in den letzten Wochen ist dieser Durchgang sehr eng. Das wachsende Baby drückt immer mehr auf den Magen und der sauere Mageninhalt wird deshalb zurück nach oben zurückzukehren gezwungen.

Die Lebensmittel und Getränke, die den Magen reizen können, sollten nur in der Minimalmenge konsumiert werden, geeignet ist sie völlig zu entsagen. Unter sie gehören Koffein, Süßigkeiten, scharfe und fette Essen. Vor dem Schlafen sollten Sie minimal 3 – 4 Stunden nicht essen.

Während der Schwangerschaft ist dienlich, sich die Essen zu fünf bis sechs Portionen pro Tag einzuteilen. Dies hat mehrere Vorteile – der Zuckerspiegel im Blut senkt so langsamer, die Mutter und Kind werden während des ganzen Tages gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt und dadurch wird überschüssige Überernährung verhindert. In der späteren Schwangerschaftsphase, wann das Kind mehr Raum braucht, sind kleinere Essensportionen besser verdaulich.

Der Trinkplan in der Schwangerschaft ist auch sehr wichtig. Es wird empfohlen, minimal 2 Liter pro Tag zu trinken – in den heißen Sommertagen auch mehr. Die beste Möglichkeit sind kalorienarme Getränke, wie die Kräuter–, und Früchtetees, verdünnte Fruchtsäfte und die Mineralwasser. 

Die Ratschläge, wie das Sodbrennen in der Schwangerschaft lindern

  • trockenes Brot, wobei dunkles Brot das beste ist 
  • während des Schlafs oder der Ruhe ist für den oberen Körperteil geeignet eine leicht erhöhte Lage 
  • Sie können auch in der Apotheke nach homöopathischen Medikamenten fragen 
  • die, die Antazida enthaltenden Medikamente neutralisieren die Magensäure im Magen und absorbieren sich nicht ins Blut von Mutter auch Baby 

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