Grauer Star

Lateinisch: cataracta

Weitere Namen: Katarakt, cataracta

Symptome

Lichtscheu Schwachsichtigkeit Verschlechterung der Sehkraft verschwommenes Sehen

Untersuchungen und Eingriffe

Kataraktoperation

Diagnose

H25 H26 H28

Fachgebiet

Der Name dieser Krankheit stammt aus dem Griechischen, aus dem Wort katarrhaktes. Die Katarakt ist die erniedrigte Durchsichtigkeit der Augenlinse, die aufhört wasserklar zu sein. 

Grauer Star, Katarakt

Ursachen

Die Entstehung des grauen Stars ist verbunden mit der Alterung. Sein Auftreten steigt bei Personen über 65 Jahren. Zur Entwicklung der Katarakt tragen diese Faktoren bei –Zuckerkrankheit, Augenverletzungen, Einwirkung der ultravioletten Strahlen, manche Medikamente wie Zytostatika und Kortikoide, Rauchen u.a. Der graue Star kann auch angeboren sein, diese Pathologie ist jedoch selten, diese ist verbunden mit der genetischen Prädisposition oder einer Infektion der Mutter in der Zeit der Schwangerschaft.

Symptome

Bei der Trübung der Linse verkleinert sich die Menge von Licht, die auf die Netzhaut einfällt. Das Sehen ist dann unscharf, als ob in Nebel, die Umrisse sind unscharf und die Farben sind nicht satt, sie haben eine andere Nuance. Die Entwicklung der mit dem grauen Star verbundenen Schädigungen kann auch bis zur Blindheit führen.

Therapie

Die einzige Möglichkeit, die Katarakt zu behandeln, ist ein Ersatz der getrübten Linse. Diese wird mithilfe des Lasers oder Ultraschalls entfernt und mit einer künstlichen Intraokularlinse ersetzt. Die Operationen des grauen Stars werden in Lokalanästhesie durchgeführt, wobei man auf die Hornhaut und Bindehaut Augentropfen träufelt. Diese machen das Auge unempfindlich. Auch wenn die Operationen meistens ohne Schwierigkeiten verlaufen, auch hier können postoperative Komplikationen in Form von Erhöhung des intraokularen Drucks, Schwellung der Hornhaut, bakterieller Entzündung, Netzhautablösung erscheinen.

Vorbeugung

Der vorzeitigen Entstehung des grauen Stars vorzubeugen ist möglich mithilfe eines Augenschutzes vor UV–Strahlung und auch durch eine Nahrung, die reich an Antioxidantien ist, wie die Vitamine A, C und E. 

Autor: Drahomíra HolmannováVeröffentlicht: 10.04.2017

Das könnte Sie auch interessieren