Hiatushernie

Lateinisch: hiatus hernia

Weitere Namen: Zwerchfellbruch, Speiseröhrenbruch, Zwerchfellhernie

Symptome

Aufstoßen Druck aufs Herz Schmerz auf der Brust Sodbrennen

Diagnose

K44

Eine Erkrankung, die den Magen, am häufigsten seinen oberen, Cardia genannten Teil betrifft. Bei dieser Erkrankung gerät ein Teil des Magens in eine unnatürliche Stellung und verursacht Beschwerden wie Sodbrennen oder Schmerz.

Darstellung des Zwerchfellbruchs

Hiatushernie entsteht zwischen der Speiseröhre und dem Magen, wo sich ein durchs Zwerchfell gebildeter Schlitz befindet. Dieser wird Hiatus oesophageus genannt. Wenn ein Mensch fettleibig ist oder sich durch eine andere Ursache die Öffnung im Zwerchfell erweitert, kann ein Teil des Magens höher in die Brusthöhle geraten.

Teilung der Hiatushernie

Paraösophageale – kommt weniger häufig vor, verursacht Blutungen, Ödementstehung, Gefahr der Einklemmung. In den Brustkorb gerät das Magengewölbe, ein Bruchsack wird gebildet. Hernie ist nicht in die Speiseröhre gezwängt, sondern nebenan.

Gleithernie – falsche Hernie, in diesem Fall gerät Cardia in die Brusthöhle zur Speiseröhre und ruft Reflux (Rückfluss der Magensäfte in die Speiseröhre) hervor.

Symptome

Unter die Hauptursachen von Hiatushernie gehören Fettleibigkeit und ungenügende Fixierung von Bindegewebe im Übergangsbereich zwischen der Speiseröhre und dem Magen. Hiatushernie erscheint eher im höheren Alter und kann sehr quälen.

Die Symptome brauchen bei Hernie gar nicht klar zu sein. Es kann sich um unspezifische Symptome handeln, die gar nicht zur Diagnose dieser Erkrankung zu führen brauchen. Es erscheinen Schmerzen auf der Brust, Druck aufs Herz, Anämie, Aufstoßen, Sodbrennen und ein allgemein unangenehmes Gefühl im Bereich von Magen und Unterteil der Speiseröhre.

Diagnose

Bei der Diagnose muss man immer feststellen, wann Schmerz und unangenehme Gefühle erscheinen. Es werden Röntgenbilder des Magens und der Speiseröhre durchgeführt. Unter hauptsächliche Diagnoseverfahren wird Gastroskopie zugeordnet, während der man unter anderem feststellen kann, ob die Speiseröhrenentzündung oder Geschwüre vorhanden sind.

Behandlung der Hiatushernie

Sofern Ihnen die Hiatushernie keine größeren Beschwerden macht, ist es nicht notwendig, sie zu entfernen und nicht besonders zu heilen. Sie können Medikamente zur Beruhigung der Speiseröhre und Magenschleimhaut einnehmen. Anderenfalls muss ein chirurgischer Eingriff durchgeführt werden, bei dem die Hernie entfernt wird und der Magen zur physiologischen Stellung zurückkehrt. Der chirurgischen Entfernung folgt nur eine kurze Hospitalisierung mit Diät, die nicht gewürzt sein sollte. 

Autor: Lucie Kliková, DiS.Veröffentlicht: 13.07.2016

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