Struma
Lateinisch: struma
Weitere Namen: Kropf, Vergrößerte Schilddrüse, Hypertrophie der Schilddrüse, diffuse Struma
Symptome
Diagnose
Fachgebiet
Als Struma bezeichnet man irgendwelche Vergrößerung der Schilddrüse unabhängig davon, ob es von der verminderten oder erhöhten Funktion und Produktion der Hormone begleitet wird.
Struma kann man nach ihrer Funktion teilen:
- Struma mit normaler Schilddrüsenfunktion – eufunktionale
- Struma mit erhöhter Schilddrüsenfunktion ‒ hyperfunktionelle
- Struma mit erniedrigter Schilddrüsenfunktion – hypofunktionelle
- Knotenstruma – vergrößerte Herde
- Diffuse Struma – die Schilddrüse ist vergrößert als Ganzes
Symptome der Struma
Die Vergrößerung der Schilddrüse – sie kann bereits mit dem Blick, oder erst durch Palpation ersichtlich sein, oder sogar bloß mit dem Ultraschall, wann sie sich hinter das Brustbein ausbreitet. Vergrößerte Schilddrüse kann umliegende Strukturen unterdrücken – Gefäße, Nerven, Atemwege. Es treten also die Schluckstörungen, Halsschmerz, Atemnot, Heiserkeit ein. Im Falle der veränderten Schilddrüsenfunktion hängen die Symptome von der Menge der produzierten Hormone, Hypo–, oder Hyperfunktion ab.
Diagnose
Die physikalische Untersuchung besteht aus der Palpation auf dem Hals, im Labor werden Untersuchungen der Hormonspiegel von Schilddrüse und Hypophyse durchgeführt. Die Abbildungsmethode zur Aufnahme der Struma ist vor allem Ultraschall.
Therapie
Struma wird nach den Entstehungsursachen, Hormonproduktion und Unterdrückung der umliegenden Gewebe behandelt. Im Falle der Struma, die wegen des Jodmangels entstand, genügt ein Defizit dieses Mineralstoffs zu ergänzen. Wenn an der Struma ein bösartiger Tumor schuld ist, wird er operativ entfernt. Ebenso wird die Operation durchgeführt, wenn Struma umliegende Gewebe unterdrückt. Bei der ungenügenden Schilddrüsenfunktion werden künstlich hergestellte Hormone verabreicht und im Gegenteil bei der erhöhten Funktion gibt es eine Bestrebung die Bildung der Hormone zu blockieren.




