Psychopharmaka und Medikamente für Betäubung

Es handelt sich um Arzneistoffe, die die menschliche Psyche beruhigen oder im Gegenteil stimulieren können und bei verschiedenen psychischen Erkrankungen helfen. Psychopharmaka beeinflussen verschiedene psychische Zustände. Man kann sie in 4 Grundgruppen nach ihren Wirkungen teilen.

Psychopharmaka

Einwirkung von Psychopharmaka auf den Bewusstseinszustand

Psychostimulanzien – rufen Frische und physische Leistungsfähigkeit hervor, Behandlung der Narkolepsie

  • Ritalin, Methamphetamin, Koffein, Ephedrin

Sedativa – allgemeine Beruhigung, sie lösen keinen Schlaf aus

  • Novo-Passit, Bellaspon, Valofyt-Neo
  • Nitrazepam, Midazolam

Anästhetika – Dämpfung von ZNS, sie rufen Bewusstlosigkeit hervor, lokale Betäubung eines Gewebes, zeitweilig blockieren sie die Nervenfasern

  • Narkamon, Propofol, Narcotan, N2O, Sevorane
  • Procain, Marciane, Mezocain, Novesine

Einwirkung auf die Stimmung

Antidepressiva – beeinflussen depressive Zustände, entfernen schlechte Stimmung, mindern Verzweiflung und Trauer 

  • Amitriptylin, Citalec, Coaxil, Deprex
  • Zoloft, Noveril, Prozac
  • Remeron, Miabene, Lerivon

Anxiolytika – mindern Beklemmung und Angst, haben Psychorelaxationseffekte 

  • Dormicum, Xanax, Oxazepam
  • Diazepam, Atarax, Guajacuran, Apaurin

Einwirkung auf psychische Integration

Neuroleptika – eine sehr hohe Wirkung, Beruhigung, sie werden bei der Behandlung von Schizophrenie angewendet.

  • Dogmatil, Tiapridal, Tisercin
  • Neuleptil, Haloperidol, Orap, Buronil, Zyprexa

Halluzinogene – wirken negativ auf menschliche Psyche, lösen Halluzinationen und Psychosen aus, die Menschen überdosieren diese oft, es entsteht Abhängigkeit

  • LSD

Nebenwirkungen der Psychopharmaka

Psychopharmaka beeinflussen physiologische Werte des ganzen Körpers. Sie können bis zum Tod führen, weiter erscheinen oft Gewichtsschwankungen (Gewichtszunahme), schlechte Resorption von Substanzen, Nervosität, Zittern, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Libidostörungen, Durchfall/Verstopfung, Herzklopfen, Ameisenlaufen, Halluzinationen, Kopfschmerz, Nausea.

Gewöhnliche Dosierung

Bei diesen Arzneimitteln ist sehr wichtig, wie oft Sie sie einnehmen. Es handelt sich um Medikamente, die mehr als andere gründlich überwacht werden und sie müssen wirklich regelmäßig eingenommen werden. Ihre Absetzung führt zur großen Verschlechterung des Zustandes und deshalb müssen diese Medikamente allmählich abgesetzt werden. Bei manchen Einzelwesen ist die Behandlung lebenslang. 

Autor: Lucie Kliková, DiS.Veröffentlicht: 17.08.2016 · Aktualisiert: 20.07.2026

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