Dermatitis

Vereinfacht kann man sagen, dass es sich um Hautentzündungen handelt, die verschiedenen Ursprung und verschiedene Symptome haben, die sich können, aber auch nicht zu manifestieren brauchen. Dermatitis ist ein sehr allgemeiner Name und verbirgt in sich einige verschiedene Krankheiten.

Dermatitis - schematische Darstellung

in Latein: dermatitis

weitere Namen: Entzündung der Haut

Symptome

die Pickel

Diagnose

 

Typen von Dermatitis

Periorale Dermatitis – eine chronische Erkrankung der Haut, die hauptsächlich junge Frauen betrifft. Sie kommt oft bei Flugbegleiterinnen vor und hat Tendenz zurückzukehren. Ursächlich für diese Krankheit sind eine hormonelle Kontrazeption, übermäßiges Auftragen eines Make–ups, Bart des Partners, schmutziges Wasser. Ein Besuch beim Dermatologen ist unerlässlich, eine Selbstmedikation führt zu nichts, im Gegenteil könnte Ihr Zustand noch schlechter werden.

Psoriatische Dermatitis – Schuppenflechte, eine etwa 3 – 5% Menschen in Europa betreffende Erkrankung. Es handelt sich um die Erkrankung, die nicht übertragbar ist und erscheint in zwei Altersstufen. Von 10 bis 25 Jahren und von 35 bis 60 Jahren. Sie kann sich zu verschiedenen Zeiten des Jahres verschlechtern. Die Schuppenflechte kann man zur Zeit nicht ganz zu heilen, es ist möglich nur die Symptome zu lindern.

Urticaria – geröteter hervortretender Ausschlag. Oft wird er durch eine allergische Reaktion ausgelöst und kann akut (Nesselausschlag ist vorhanden weniger als 6 Wochen) oder chronisch sein. Weitere Ursachen sind Druck, Reiben und auch die sog. idiopathische Form (Ursachen sind nicht bekannt) oder eine Autoimmunreaktion. Die Behandlung besteht in Form von lokalen antihistaminischen Salben. 

Papulöser Nesselausschlag – klassischer Ausschlag, den wir alle kennen. Er erscheint nach einem Insektenstich und wenn man nicht allergisch ist, verschwindet er innerhalb einige Stunden bis Tage.

Bullöse Dermatitis – die durch eine Reaktion auf einige Chemikalien verursachte Hautentzündung. In ernsteren Fällen könnte sie sich als Stevens – Johnson – Syndrom manifestieren, bei dem es zur Entzündung nicht nur der Haut, sondern auch der Schleimhäute und Gefäße kommt.

Spongiotische Dermatitis – dieser Typ der Hautentzündung verbirgt in sich einige Untertypen, die wir Ihnen ausführlicher beschreiben. Es handelt sich um ödematöse Schädigung der Epidermis.

  • Seborrhoische Dermatitis – erscheint in den Haaren (Kopfschuppen), auf dem Gesicht, auf der Brust und auf anderen Teilen des Körpers. Auf dem Gesicht kann sie mit einer anderen Art von Ausschlag verwechselt werden. Die sich abschälenden Teile der Haut, Juckreiz im Bereich des Kopfs. Es treten hier rote Flecke auf.
  • Dyshidrotische Dermatitis – ein weiterer Typ von spongiotischer Dermatitis ist gerade diese, auch Pompholyx genannt. Sie manifestiert sich durch kleine Pickel mit Flüssigkeit (Eiter) an Händen und Füßen.
  • Allergische Dermatitis – oder kontakte ist eine der häufigsten Dermatitiden. Der menschliche Körper reagiert auf Allergene dadurch, dass sich das Immunsystem aktiviert und Körper kämpft ausgerechnet in Form von Ausschlag, Rötung, Schmerz oder Schwellung im Bereich der Haut. Antihistaminika sind eine einzige wirksame Waffe.
  • Irritative Dermatitis – toxische Dermatitis entsteht mithilfe chemischer Stoffe oder physikalischer Zustände. Am häufigsten entsteht sie sie in der Arbeit, aber auch bei Kindern bei ungenügender Hygiene der Windeln, chronische irritative Dermatitis entsteht infolge übertriebener Hygiene und Aufräumens bei Frauen im Haushalt oder Putzfrauen.
  • Atopische Dermatitis – immunologisch bedingte Dermatitis, die erblich sein kann und kein anderer Mensch kann von ihr angesteckt werden. Sie kann auch jucken und große rote Flecke auf betroffenen Körperteilen bilden. Es ist nicht möglich sie vollständig zu heilen, aber mit wirksamen Medikamenten ist atopisches Ekzem zu lindern oder für eine Zeit ganz zu überwältigen.
Autor: Lucie Kliková, DiS.

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