Becken

Das Becken (pelvis) ist der Terminus, der im weiteren Sinne den Unterteil des Rumpfs bezeichnet, also beim Menschen den Körperteil unter dem Bauch und über den Beinen. Im engeren Sinne bezeichnet der Terminus nur das Skelett des Beckens selbst.

Die Beckenknochen
Der Beckenbereich ist mit Knochenstrukturen begrenzt, es handelt sich um den Beckenring, der gebildet wird von:
  • Kreuzbein (os sacrum)
  • Schambein (os pubis)
  • Hüftknochen (os ilium)
  • Sitzbein (os ischii)

Im Vorderteil sind die Knochen mit Symphyse, Knorpelplatte verbunden. Im hinteren Teil befindet sich sacroiliacales Gelenk. 

Auf dem Becken erkennt man zur besseren Orientierung mehrere Ebenen:

  • Ebene des Beckeneingangs (aditus pelvis)
  • Ebene der Beckenbreite (amplitudo pelvis) ‒ Mittelteil des Beckens
  • Ebene der Beckenenge (angustia pelvis), sie befindet sich vor Symphyse
  • Ebene des Beckenausgangs (exitus pelvis)

Das Becken wird vom Beckenboden abgeschlossen, der sich in Diaphragma pelvis a Diaphragma urogenitale teilt. Beide Teile sind von Sehnen, Bändern und vor allem von Muskeln gebildet, die als der Boden und auch als die Schließmuskeln von z.B. Harnröhre und Mastdarm dienen.

Organe im kleinen Becken des Mannes

  • Harnblase (vesice urinaria)
  • Harnröhre (uretra)
  • Teil des Dickdarms und Mastdarm – Blinddarm mit Wurmfortsatz, S–förmiger Grimmdarm, Rektum
  • Prostata
  • die Samenbläschen

Organe im kleinen Becken der Frau

  • Harnblase
  • Teil des Dickdarms und Mastdarm
  • Gebärmutter (uterus)
  • Eierstöcke (ovaria)
  • Harnröhre
  • Scheide (vagina)
Autor: Drahomíra HolmannováVeröffentlicht: 18.03.2019

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