Übelkeit

Ursachen der Übelkeit

  • Diätsfehler
  • Intoxikation mit Alkohol, Drogen
  • Kinetose (eine durch Bewegung verursachte Krankheit, z.B. Seekrankheit beim Schiffreisen oder Übelkeit bei der Autofahrt)
  • Schwangerschaft (typische Morgenübelkeit)
  • Menstruation
  • Migräne
  • Nebenwirkungen der Medikamente
  • Psychische Einflüsse (z.B. Stress, Beklemmung, Angst, Bulimie, ekelhafter Blick, Geruch)
  • Krankheiten (Darmgrippe, Magentumor, Meningitis, Gelbsucht, Blinddarmentzündung und eine Reihe von weiteren Krankheiten)

Das Erbrechen

Der Schutzreflex, mit dem der Magen aus dem Körper gefährliche Stoffe entfernt. Es gehen ihm Übelkeit, erniedrigte Pulsfrequenz, erniedrigter Blutdruck, Schweißabsonderung, Blässe und Ohnmachtsgefühl voraus. Die Speichelproduktion ist erhöht, das betroffene Einzelwesen hat Schwindel. Das Erbrechen wird vom Zentrum im verlängerten Mark (Medulla oblongata), geregelt. Dabei senkt sich das Zwerchfell und die Bauchmuskeln und Zwölffingerdarm verkrampfen sich. Gleichlaufend verläuft die Öffnung der Kardia und Speiseröhre, und Atemwegeschließung.

Therapie

Gewöhnlich genügt, eine Diät anzusetzen, reizende Nahrungsmittel zu meiden und in kleinen Gaben die Flüssigkeiten zu ergänzen. Wenn das Erbrechen durch Schwangerschaft, Chemotherapie oder durch z.B. ein psychisches Problem verursacht wird, kann man eine pharmazeutische Lösung wählen, und Medikamente gegen das Erbrechen (Antiemetika) einnehmen. Wenn die Übelkeit und das Erbrechen länger als drei Tage dauern, ist es nötig, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es drohen das Dehydratationsrisiko und Mangel an Säuregehalt der internen Umgebung.

Autor: Simona Knotková

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