Übelkeit

Die Übelkeit ist ein unangenehmes Gefühl im Magen, das am häufigsten ins Erbrechen übergeht. Als ein Symptom begleitet sie eine ganze Reihe der Erkrankungen. Am häufigsten handelt es sich um die akute, durch den Diätsfehler verursachte Form, bei der man eine übermäßige Menge an Essen oder einen verdorbenen Nahrungsbestandteil zu sich nimmt oder verschiedene Nahrungsmittel ungeeignet kombiniert.

Übelkeit

Ursachen der Übelkeit

  • Diätsfehler
  • Intoxikation mit Alkohol, Drogen
  • Kinetose (eine durch Bewegung verursachte Krankheit, z.B. Seekrankheit beim Schiffreisen oder Übelkeit bei der Autofahrt)
  • Schwangerschaft (typische Morgenübelkeit)
  • Menstruation
  • Migräne
  • Nebenwirkungen der Medikamente
  • Psychische Einflüsse (z.B. Stress, Beklemmung, Angst, Bulimie, ekelhafter Blick, Geruch)
  • Krankheiten (Darmgrippe, Magentumor, Meningitis, Gelbsucht, Blinddarmentzündung und eine Reihe von weiteren Krankheiten)

Das Erbrechen

Der Schutzreflex, mit dem der Magen aus dem Körper gefährliche Stoffe entfernt. Es gehen ihm Übelkeit, erniedrigte Pulsfrequenz, erniedrigter Blutdruck, Schweißabsonderung, Blässe und Ohnmachtsgefühl voraus. Die Speichelproduktion ist erhöht, das betroffene Einzelwesen hat Schwindel. Das Erbrechen wird vom Zentrum im verlängerten Mark (Medulla oblongata), geregelt. Dabei senkt sich das Zwerchfell und die Bauchmuskeln und Zwölffingerdarm verkrampfen sich. Gleichzeitig erfolgen die Öffnung der Kardia und der Speiseröhre sowie der Verschluss der Atemwege.

Therapie

Gewöhnlich genügt, eine Diät anzusetzen, reizende Nahrungsmittel zu meiden und in kleinen Gaben die Flüssigkeiten zu ergänzen. Wenn das Erbrechen durch Schwangerschaft, Chemotherapie oder durch z.B. ein psychisches Problem verursacht wird, kann man eine pharmazeutische Lösung wählen, und Medikamente gegen das Erbrechen (Antiemetika) einnehmen. Wenn die Übelkeit und das Erbrechen länger als drei Tage dauern, ist es nötig, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es drohen das Dehydratationsrisiko und Mangel an Säuregehalt der internen Umgebung.

Autor: Simona KnotkováVeröffentlicht: 19.11.2014 · Aktualisiert: 18.06.2015

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