Brustwirbelsäule

Die Brustwirbelsäule ist der längste Teil der Wirbelsäule. Sie besteht aus 12 Brustwirbeln Th (vertebrae thoracicae).

Brustwirbelsäule
Die Brustwirbel sind aus dem Wirbelkörper zusammengesetzt, der sich bei Wirbeln hinwärts vergrößert und ist verhältnismäßig groß im Vergleich zu Wirbeln in anderen Teilen der Wirbelsäule. Sie tragen kleine Fläche, durch die sich die Gelenkverbindung der Wirbel mit Rippen bildet.

Zwischen den Brustkörpern befinden sich die Bandscheiben, die die Dämpfung der Anpralle und Beweglichkeit sichern.

  • Wirbelbogen (arcus vertebrae) bildet zusammen mit dem Wirbelkörper den Rückenmarkskanal (canalis vertebralis)
  • Gelenkfortsätze (processus articulares) mit kleinen Flächen, die die Bildung der Gelenkverbindungen zwischen den Wirbeln ermöglichen
  • Querfortsätze (processus transversi)
  • Dornfortsatz (processus spinosus) springt nach hinten vor und es ist möglich diesen zu ertasten
  • Die Wirbel bilden auch die Öffnungen (foramen vertebrale) für Durchgang der Gefäßbündel und Rückenmarksnerven 

Die Stabilität und Beweglichkeit sichern: 

  • Zwischenwirbelgelenke
  • Bandscheiben
  • Ligamenta, Bänder ‒ sie verbinden einzelne Wirbel von Brustwirbelsäule
  • Rückenmuskulatur
Autor: Drahomíra HolmannováVeröffentlicht: 01.03.2019

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