Harnblase

Anatomie

Die Harnblase bildet zusammen mit Nieren und Harnröhre ableitende Harnwege. Es ist ein hohles, sehr dehnbares Organ. Die menschliche Harnblase kann 600 – 800 ml Harn aufnehmen, jedoch den Harnzwang empfindet man bereits bei 150ml.

Harnblase

Die Platzierung der Harnblase unterscheidet sich nach ihrem aktuellen Volumen. Wenn sie leer ist, so liegt sie auf dem Boden der Beckenhöhle. Beim vollen Zustand greift sie bis in die Bauchhöhle, beziehungsweise zum Nabel. Die Harnblase selbst kann ein Weg mancher unerwünschten Bakterien sein, die sich bemühen in die Nieren zu geraten.  Dies kann man durch regelmäßige und erhöhte Aufnahme von Flüssigkeiten verhindern.

Es gibt jedoch die Krankheiten, die direkt die Harnblase betreffen. Eine von ihnen ist die Entzündung – Zystitis. Der häufigste Erreger dieser Krankheit ist die Bakterie Escherichia coli. Weitere Faktoren sind Erkrankungen der Prostata, Tripper, Hefepilzinfektionen, hormonelle Schwankungen, Stress, Zuckerkrankheit, Verletzung der Harnröhre, das Tragen der schweren Hose und der Wäsche aus künstlichen Fasern, ungeeignete Kontrazeption, schlechte Hygiene und das Baden in den schmutzigen Wasserbehältern.  

Die primären Symptome der Harnblasenentzündung sind häufiges Harnen, das Brennen und Schmerz. Auch können die Schmerzen im Unterleib und Lendenbereich eintreten. Der Harn kann stinken, manchmal erscheinen die Spuren von Blut und Trübung von Harn.

Für die Vorbeugung oder häusliche Heilung können Sie viele Kräutertees verwenden, die sich aufs Durchspülen des Harntraktes spezialisieren. Probieren können Sie auch verschiedene in den Apotheken frei verkäufliche Tropfen oder Tabletten.

Wenn Sie solche Symptome in größerem Maße betreffen, schämmen Sie sich nicht zum Arzt zu gehen. Besonders bei Frauen könnten sich solche Beschwerden in gynäkologische Probleme verwandeln, die den Einfluss auf die eventuelle Schwangerschaft haben könnten. Die Behandlung kann nur die Entfernung der verursachenden negativen Einflüsse in Ihrer Umgebung betragen, auch können Ihnen Medikamente verordnet werden (oft Antibiotika). Auch Männer sollten dies nicht ignorieren, da es sich um beginnende Probleme mit der Prostata handeln könnte. Im Allgemeinen gilt Grundsatz, dass es besser ist, den Arzt jede Woche mit einer Kleinigkeit zu besuchen als einmal jährlich mit einem ernsthaften  Problem.

Eine weitere Art von Erkrankung ist Tumor der Harnblase. Zuerst etwas von Tumoren. Der Tumor ist eine Zelle oder Gruppe der Zellen, die nicht auf Veranlassung des Organismus entstanden sind, wie es bei anderen Zellen der Fall ist. Die gutartigen Tumoren sind verborgen in einer Kapsel und verbreiten sich nicht weiter. Die bösartigen Tumoren verlassen jedoch ihre Kapsel, greifen anliegende Organe an und verbreiten sich durch Blut–, und Lymphwege weiter in den Körper. Ihre Behandlung ist viel anspruchsvoller.

Der Herd von Tumor ist am häufigsten in der Schleimhautauskleidung der Innenseite von Harnblase. Die Symptome sind ähnlich der Entzündung. Unangenehme Gefühle beim Harnen, häufiger Harnzwang und Blut im Harn. Durch solche Symptome können sich auch die Nierensteine manifestieren. Deshalb weichen Sie lieber den Besuchen eines Spezialisten nicht aus, in diesem Fall des Urologen.

Die Behandlungsmöglichkeiten der Tumore sind praktisch alle in den Händen des Arztes von der Operation über die Kombination der verabreichten Medikamente bis zur Strahlenbehandlung. Ganz bestimmt ein schlechter Anfang ist das Missachten der Krankheiten, wie Zuckerkrankheit, hoher Blutdruck und Herz–, und Gefäßkrankheiten.

Veröffentlicht: 11.02.2019

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