Weibliche Geschlechtsorgane
Anatomie
Der Bau der Geschlechtsorgane der Frau unterscheidet sich selbstverständlich von dem männlichen, aber doch haben sie eine ähnliche Sache. Wissen Sie, um welches Organ es sich handelt? Wenn nicht, lesen Sie unseren Artikel und Sie erfahren es.
Die Geschlechtsorgane der Frau sind wichtig vor allem zur Reproduktion. Die Gebärmutter ist vorbereitet 42 Wochen die Leibesfrucht zu tragen und sie dann dank dem sinnreichen System vieler Drüsen und Muskeln zur Welt zu bringen.
Funktionen der weiblichen Geschlechtsorgane
- Reifung der Eizellen und ihre Freisetzung aus der Eierstockrinde,
- Produktion der Geschlechtshormone,
- Verwirklichung der Geschlechtsverbindung,
- Im Falle der Befruchtung einer Eizelle, bilden sie eine geeignete Umgebung für Entwicklung der Leibesfrucht und ihre Geburt.
Hinausführende Geschlechtswege
Die Eileiter (tubae uterinae) - die in der peritonealen Falte frei aufgehängten Röhren, an der Beckenwand sind sie ca 13 cm lang. Die innere Oberfläche ist von Schleimhaut bedeckt, deren Zellen mit Zilien versehen sind, die die Bewegung der Eizelle in Gebärmutter erleichtern. Die Eileiter haben vor allem die Transportfunktion.
Zur Befruchtung der Eizelle kommt es in den Eileitern – in die Gebärmutter kommt die Eizelle im Stadium einiger Zehner Zellen (wenn es zu keiner Befruchtung kommt, die Eizelle stirbt ab und wird durch Schleimhaut von Eileiter oder Gebärmutter absorbiert).
Gebärmutter (uterus) - ein muskuläres Organ der birnenförmigen Form, sie ist unter der Mitte von Beckenhöhle zwischen der Harnblase und Mastdarm gelagert. Drinnen gibt es die spaltförmige Höhle, die in den Ecken von Gebärmutter mit beiden Eileitern verbunden ist.
Scheide (vagina) - verbindet die Gebärmutterhöhle mit äußeren Geschlechtsorganen. Es ist eine Muskelröhre, die am Gebärmutterhals angeschlossen ist. In der Umgebung der Scheide gibt es dünnes Bindegewebe, das die ziemliche Ausdehnbarkeit der Scheide während Geburt ermöglicht. Der Eingang in die Scheide ist durch Schleimhautfalte – Jungfernhäutchen geschlossen. Während des ersten Geschlechtsverkehrs reißt sie und nach der ersten Geburt verschwindet sie.
Eierstöcke (ovaria) - paarige Geschlechtsdrüsen, die an den Seitenwänden der Beckenhöhle liegen. Bei der erwachsenen Frau haben sie Größe der reifen Pflaume und produzieren die Keimzellen – Eizellen. Sie sind bedeutende endokrine Drüsen – Östrogene, Progesteron.
Menstruationszyklus - die sich wiederholenden Änderungen des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut), die Änderungen werden durch Eierstockhormone ausgelöst – durch Östrogene, Progesteron.
Man unterscheidet vier Phasen:
- Menstruationsphase
- Proliferationsphase
- Sekretionsphase
- ischämische Phase
Äußere Geschlechtsorgane
Große Schamlippen (labia majora) - die mit Fett gefüllten Hautfalten, auf der äußeren Oberfläche stärker pigmentiert und seit der Pubertät mit Haaren bedeckt. Auf der Innenseite gehen sie in kleinere Schleimhautfalten über – kleine Schamlippen (labia minora).
Kleine Schamlippen (labia minora) - zusammen mit großen Schamlippen begrenzen sie den Eingang in die Scheide, bei Jungfrauen teilweise mit Hymen (Jungfernhäutchen) geschlossen.
Vestibulardrüsen - sind unter der Schleimhaut von Scheideneingang gelagert, gehäufte um äußere Mündung der Harnröhre. Die größte ist Bartholin-Drüse, die symmetrisch am unteren Rand des Scheideneingang liegt. Diese Drüsen produzieren die den Scheideneingang feuchtenden Sekrete.
Die Schwellkörper (clitoris) - über dem Scheideneingang ein paar Millimeter über der Mündung der Harnröhre. Während der sexuellen Reizung werden sie mit Blut gefüllt und vergrößern ihr Volumen. Ihre Funktion liegt nur in der Vergrößerung der geschlechtlichen Reizung.




