Alkoholismus

Das Syndrom der Alkoholsucht wird als die Änderung der physischen Ebene, des Verhaltens, seelischen Lebens und Denkens aufgrund des Alkoholkonsums definiert. Der Alkohol wird zum Zentralpunkt im Leben eines Alkoholikers. Der Antriebsmotor ist die Sucht nach Alkohol, die unkontrollierbar ist. Sie greift ins Familien–, und Arbeitsleben ein. Sie ändert seine Persönlichkeit. Der Trinker verspricht, dass er mit dem Trinken Schluss macht, aber die Versprechen hält er nicht ein.

Typisch aussehender Alkoholiker

Im Körper wird Alkohol von der Alkoholdehydrogenase auf Acetaldehyd und weiter auf Essigsäure verarbeitet. Die Mehrheit von Alkohol gelangt in den Darm. Von daher tritt er sehr einfach (durch die Tatsache, daß Ethanol ein kleines und gut durchlässiges Molekül ist) in den Blutkreislauf über. Der langfristige Alkoholkonsum zieht die Änderungen des psychischen Zustandes sowie des Organzustandes nach sich.

Therapie 

Alkoholismus wird durch die Alkoholentziehungstherapie geheilt, die ambulant oder unter der Hospitalisierung sein kann. Nach der Therapiebeendigung ist die lebenslängliche strikte Abstinenz notwendig.

Die Therapie besteht aus:

  • Psychotherapie, die individuell, in einer Gruppe und auch als Paartherapie erfolgt. 
  • Es werden die Fachvorträge veranstaltet.
  • Arbeitstherapie
  • Die Alkoholiker schreiben ein Tagebuch, erstellen den Lebenslauf.
  • Entspannungstechniken zur Stressbewältigung
  • Strenger Modus mit dem Nachdruck auf die Einhaltung der Pflichten u.a. 
  • Resozialisierung – Verbesserung der Eingliederung in Gesellschaft und auch Gesundheitszustandes

Prognose

Es ist die Lebensabstinenz nötig, kontrolliertes Trinken beim „ehemaligen" Alkoholiker ist nicht möglich. Auch trotz des guten Ergebnisses kehrt hohes Prozent von Alkoholikern nach der Therapiebeendigung zum Alkohol wieder zurück.

Veröffentlicht: 15.10.2014 · Aktualisiert: 04.08.2015

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