Zahnfleischentzündung

Lateinisch: gingivitis

Weitere Namen: Erkrankung des Zahnfleisches, Gingivitis, Parodontitis, Parodontose, Erkrankung des Zahnfleisches und anliegender Strukturen, Atrophie des Parodontiums

Symptome

empfindliche Zähne Lockerung der Zähne Schmerz Zahnfleischbluten Zahnschmerz

Diagnose

K05

Die Zahnfleischentzündung (gingivitis) ist eine sehr unangenehme Erkrankung, die viele Menschen quälen kann. Sie entsteht infolge ungenügender Hygiene der Mundhöhle und schlechter Lebensart. Es handelt sich um eine bakterielle Infektion, wobei sich die Bakterien an den Zähnen übermäßig vermehren und ins Zahnfleisch geraten, wo sie eine Entzündung auslösen.

Schematische Darstellung der Zahnfleischentzündung
 

Die Bakterien scheiden toxische Stoffe aus, die das Zahnfleisch reizen und es entsteht Schwellung und Schmerzhaftigkeit. Die akute Entzündung kann im Falle einer schlechten Behandlung degradieren und sich zu einer chronischen Entzündung des Zahnhalteapparats ändern, der die Zähne im Zahnfleisch hält. Diese Erkrankung wird Parodontose genannt.

Vorbeugung

Die einzige wirksame Vorbeugung, wie keine Zahnfleischentzündung zu bekommen, ist regelmäßiges Putzen der Zähne nicht nur mit einer Zahnbürste sondern auch mit Interdentalbürste und Mundwasser. Das Rauchen, Kaffeetrinken, Stress einzuschränken, aber auch Diabetes angemessen zu behandeln.

Symptome

Unter die Symptome der Zahnfleischentzündung gehören Blutungen. Es ist ein Warnsignal, dass in Ihrer Mundhöhle etwas geschieht. Das Zahnfleisch ist gerötet, geschwollen und beim Putzen der Zähne auch schmerzhaft. Der Zahnarzt überprüft einzelne Prozesse der Blutungen und nach Überprüfung aller Zähne sagt er Ihnen, an welchem Grad der Zahnfleischentzündung Sie leiden und wie diesen zu behandeln.

Therapie

Der Arzt führt Ihnen vor, wie man sich richtig die Zähne putzt. Ganz bestimmt hören Sie mit Hygiene nicht auf, Blutungen verbessern sich nicht, wenn Sie sich die Zähne nicht putzen werden, im Gegenteil. Sie müssen den Schmerz und auch die Blutungen überwinden und weiter sich wirklich gut die Zähne und auch das Zahnfleisch putzen. Trotz anfänglichen Blutungen sollten Sie in ein paar Wochen einen Unterschied sehen und wenn Sie ganz die Entzündung loswerden, sollte das Zahnfleisch zu bluten aufhören. Falls Sie eine große Entzündung haben, können Sie Antibiotika bekommen, die auf betroffenes Zahnfleisch angewendet werden.

Alle 6 Monate besuchen Sie Ihren Zahnarzt und mindestens zweimal täglich putzen Sie sich die Zähne, gründlich mehrere Minuten. Sie werden sehen, dass sich auch die Zahnfleischentzündung verbessert. So vermeiden Sie die Komplikationen wie den Ausfall der Zähne. 

Autor: Lucie Kliková, DiS.Veröffentlicht: 12.09.2016

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