Zika-Virus

Ein Virus, der zur Zeit die größte Bedrohung der modernen Welt ist. Ein Virus, über das wir nicht viel wissen und das Wenige kann uns sehr beängstigen. In diesem Artikel erfahren Sie ausführliche Informationen über dieses Virus, wie es übertragen wird, wen es angreift und wer am meisten bedroht ist. Die Gebiete, wo Virus vorkommt und wie sich vor ihm zu schützen.

Mücke - Überträger des Zika-Virus

Obwohl es scheinen kann, dass das Virus auf dem Planet eine Neuheit ist, ist seine Geschichte viel bunter. Bereits im Jahre 2007 wurden erste Fälle der Ansteckung mit Zika–Virus verzeichnet.

Überträger und Vorkommen des Zika–Virus

Der Überträger des Zika–Virus ist eine Mücke, genauer gesagt ägyptische Tigermücke. Diese kommt, wie schon der Name andeutet, in Afrika vor, sie verbreitete sich auch in weitere subtropische Gebiete, wie Südamerika oder Indonesien sind. Die Mücke überträgt nicht nur neues Zika–Virus, sondern auch Denguefieber, Gelbfieber und Chikungunyafieber.

Ansteckung mit Zika–Virus 

Welche Ansteckungswege es alle gibt, ist bisher nicht bekannt. Früher meinte man, dass es nicht möglich ist, von einem anderen Menschen angesteckt zu werden. Nun ist schon bekannt, dass das Virus nicht nur durch Mückenstich, sondern auch durch Blut und Geschlechtsverkehr übertragen wird. Bei Männern kann Virus sehr lange im Sperma überleben.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit ist nicht vollständig bekannt, aber die Ärzte glauben, dass es sich nur um ein paar Tage handelt.

Symptome und Risikogruppen

Virus manifestiert sich als übliche Grippe. In den meisten Fällen werden beim Kranken erhöhte Temperatur, Abgespanntheit, Bindehautentzündung, Ausschlag, Muskel–, Gelenk–, und Kopfschmerz beobachtet. Diese Symptome sind meistens mild und dauern nur 2 – 7 Tage.

Die risikoreichste Gruppe für Komplikationen von Zika–Virus sind schwangere Frauen. Aber es ist nicht wahr, dass sich jede schwangere Frau anstecken muss und dadurch auch ihr Kind. Weil das Virus auch durch Blut übertragbar ist, gibt es hier ein Risiko, dass es von der Mutter aufs Kind übertragen werden wird. Die Komplikationen sind in diesem Fall sehr ernst. 

Komplikationen

  • Mikrozephalie bei Kindern
  • Guillain-Barré-Syndrom
  • Autoimmunerkrankungen
  • Neurologische Veränderungen

Vorbeugung

In keine Länder mit dem Vorkommen des Zika–Virus zu fahren, vor allem nach Südamerika. In solchen Gebieten die Repellentien, Moskitonetze zu verwenden, eine Kleidung zu tragen, die die möglichst größte Oberfläche des Körpers bedeckt, chemische Spritzmittel in der Umgebung des Hauses. Manche Länder empfehlen mit der geplanten Empfängnis zu warten.

Ein wirksames Medikament gegen Zika–Virus gibt es leider nicht. Bis jetzt sind keine Opfer dieses Virus bekannt. Das Virus ist heimtückisch hauptsächlich dadurch, dass es ungeborene Kinder angreift und verursacht ihnen irreversible degenerative Veränderungen.

Autor: Lucie Kliková, DiS.Veröffentlicht: 08.11.2016

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