Denguefieber

Eine Viruserkrankung, die durch Mückenstich übertragen wird. Die Erkrankung verursacht starke Schmerzen des Kopfs und ganzen Körpers und in der anfänglichen Phase kann sie auch von Fieber über 40°C begleitet werden. Einen wirksamen Impfstoff gegen diese Erkrankung gibt´s nicht, es gibt nur Präventivmaßnahmen, die zur Verringerung eines Ansteckungsrisikos führen. Denguefieber kommt heutzutage in mehr als 110 Ländern der Welt vor.

Denguefieber

in Latein: dengue febris

weitere Namen: Knochenbrecherfieber, Siebentagefieber

Symptome

Blutergüsse

Diagnose

Ursachen und Symptome

Ursächlich für dieses Fieber ist Mückenstich. Das Risiko steigt mit mehr Stichen. Das Virus gehört in dieselbe Familie wie zum Beispiel Frühsommer – Meningoenzephalitis, Gelbfieber oder West – Nil – Virus. Es gibt 4 verschiedene Arten dieser Krankheit, wenn Sie nur eine Art kriegen, sind Sie dagegen immun, aber auf die übrigen bezieht es sich nicht, diese können Sie kriegen und der Verlauf kann weit schlimmer sein.

Denguefieber teilt man in drei grundlegende Phasen: febrile, kritische und Genesung

Wie schon der Name andeutet, die erste Phase wird von Fieber begleitet. Diese Phase erscheint 3 bis 14 Tage nach der Ansteckung., am häufigsten jedoch zwischen dem 7. und 10. Tag. Neben dem Fieber erscheinen auch Müdigkeit, Kopf–, Muskel–, und Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, niedrige Anzahl von weißen Blutkörperchen, Blutungen in die Haut und auch ein typischer Ausschlag, der allmählich als Masern aussieht. Die erste Phase hat Tendenz für ein paar Stunden oder Tage abzuklingen, aber dann kehrt sie wieder mit voller Prunk zurück.

Anschließend beginnt langsam die zweite Phase einzutreten, wann sich im Brustbereich kapillare Flüssigkeit stauen kann und eben darum ist diese Phase kritisch. Die Schwellung könnte Atemnot und Herzrhythmusstörungen verursachen. Diese Phase dauert 1 bis 2 Tage. 

Danach beginnt die Genesungszeit.

Diagnose und Therapiemethode

Wenn kein Ausschlag erscheint und der Arzt nicht darüber informiert wurde, dass der Patient im Ausland war, ist schwierig die genaue Diagnose zu stellen. Die Krankheit kann nämlich mit einer üblichen Infektion verwechselt werden. Eine wirkliche Ursache entdeckt die Blutuntersuchung, die spezielle Antikörper im Blut bestimmt. Der Patient sollte den positiven sog. Tourniquet – Test haben.

Eine wirksame therapeutische Maßnahme gegen Denguefieber gibt es nicht. Bei manchen Einzelwesen genügt eine Behadlung zu Hause und genug Flüssigkeiten, bei ernsteren Formen sind notwendig Hospitalisierung, intravenöse Flüssigkeitszufuhr und auch Bluttransfusionen. Weiter werden Medikamente gegen Schmerzen und zur Linderung der Symptome verabreicht. Der Körper beginnt selbst die Antikörper zwischen dem 5. bis 7. Tag zu produzieren. Die meisten Leute genesen von Denquefieber ohne Komplikationen, im Falle einer richtigen Behandlung stirbt weniger als 1% der Betroffenen. 

Besonderheit dieser Erkrankung

Das sonderbarste bei dieser Erkrankung ist die Tatsache, dass am häufigsten gesunde und gut ernährte Kinder erkranken. Für ihren Organismus kann diese Krankheit sehr gefährlich sein. Die Wahrscheinlichkeit eines schlechteren Krankheitsverlaufs gibt es eher bei Frauen als bei Männern. Denguefieber kommt am häufigsten um den Äquator vor.

Autor: Lucie Kliková, DiS.

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