Rachen

Der Rachen (lat.pharynx) ist die Röhre der trichterförmigen Form, seine Länge beträgt 12 bis 15cm. Darin kreuzen sich die Wege von Atem–, und Verdauungssystem. Er reicht von der Schädelbasis bis an den sechsten Halswirbel, von dem er sich in Kehlkopf und Speiseröhre teilt. Der Rachen ist mit dem Knorpel verfestigt, mit der Schleimhaut ausgekleidet und seine Wand bilden das Bindegewebe und quergestreifte Muskeln. 

Rachen besteht aus folgenden drei Teilen

  1. Nasenrachen (nasopharynx) – durch zwei Öffnungen münden darin die Nasengänge. Es befindet sich darin Eustachische Röhre, die den Nasenrachen mit dem Mittelohr verbindet. Darin hilft sie den Druck ausgleichen. Der Nasenrachen enthält lymphatische Knoten - Nasenmandeln.
  2. Mittelteil (oropharynx) – der Mundteil des Rachens, der zur Atmung und zum Schlucken dient. Begrenzt ist er mit weichem Gaumen, Zungenwurzel und Gaumenbögen. Auch hier befindet sich das lymphatische Gewebe in Form von Gaumenmandeln.
  3. Kehlkopfteil (laryngopharynx) – der kurze Teil des Rachens. Er enthält den Kehldeckel, der während des Schluckens die Atemwege schließt und so verhindert er die Erstickung.

Krankheiten des Rachens

Die Krankheiten des Rachens können entzündlichen und tumorartigen Ursprungs sein. Noch häufiger sind jedoch die Krankheiten, die mit seinen einzelnen Teilen zusammenhängen, wie z.B. Angina (Gaumenmandeln) oder Entzündung des Nasenrachens.

Autor: Simona KnotkováVeröffentlicht: 27.02.2019

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