Schädel
Anatomie
Der Schädel ist ein sehr wichtiger Teil unseres Körpers. Er ist nämlich ein sehr wichtiger Schutz unseres Gehirns und Sinne. Die Hauptbaueinheit bilden die Knochen, Gefäße, Gefäßversorgung für Gesichts–, und Gehirnteil aber auch die Nerven, die uns ermöglichen, auf äußere Reize zu reagieren. Der Schädel ist eine häufige Zielscheibe der Verletzungen, wobei schon eine kleine Erschütterung ernste Hirnschäden und noch dazu bleibende Dysfunktionen verursachen kann. Deshalb ist es notwendig, den Schädel und Kopf zu schützen.
Teilung der Knochen
Das Skelett des Schädels ist aus einer Reihe von Knochen gebildet, die außer dem Unterkiefer gegenseitig fest verbunden sind.
Gesichtsteil
- Oberkiefer (maxilla) – besteht aus dem Körper und Fortsätzen. Die Fortsätze bilden z.B. den Obergaumen und Zahnbette. Im Körper gibt es die umfangreiche Höhle – die größte ist Nasenhöhle.
- Backenknochen (os zygomaticum) – er befindet sich unter dem Auge, sein Schläfenfortsatz ist verbunden mit dem Backenfortsatz und bildet den Jochbogen.
- Gaumenknochen (os palatinum) – bildet den hinteren Teil der Nasenhöhle und harten Gaumens und erinnert an die Form des Buchstabens L.
- Zungenbein (os hyoideum) – ein hufeisenförmiges Knöchelchen, das sich zwischen dem Unterkiefer und Kehlkopfskelett befindet und geht in die Halsmuskeln hindurch.
Gehirnteil
- Schädeldach (calva) – Hinterhauptbein, Scheitelbein, Stirnbein
- Hinterhauptbein (os occipitale) – hat in der Mitte großes Hinterhauptsloch, das sich an den Wirbelsäulenkanal anschließt. Auf den Seiten sind die Höcker, die zur Verbindung mit dem ersten Halswirbel dienen.
- Scheitelbein (os parietale) – ein paariger Knochen in Form der Vierkantschüssel. Unter den Knochen gibt es die Pfeilnaht, Lambdanaht, diese bilden die Verbindung mit Hinterhauptbein und die Kronennaht, die die Verbindung mit Stirnbein bildet.
- Stirnbein (os frontale) – bildet die Unterlage für Augenhöhlen und den Oberstock für Nasenhöhlen.
- Schädelbasis (basis cranii) – Stirnbein, Siebbein, Keilbein, Schläfenbein, Tränenbein, Pflugscharbein und untere Nasenmuscheln.
- Schläfenbein (os temporale) – enthält Öffnungen fürs Hör-, und Gleichgewichtssystem. Es handelt sich um den paarigen Knochen, der eine verwickelte Form hat. Es ist verbunden mit dem Backenknochen, Unterkiefer und Zungenbein.
- Keilbein (os sphenoidale) – ein unpaariger Knochen in der Mitte der Schädelbasis, sein Bestandteil sind drei Fortsätze.
- Siebbein (os ethmoidale) – auf den Seiten sind platziert knöcherne Höhlen, von denen die Nasenmuschel heraustritt.
- Tränenbein (os lacrimale) – ist von kleinen Knochen gebildet, die neben der Augenhöhle eingesetzt sind.
- Nasenbein (os nasale) – zwei Knochen, die die Unterlage von Nasenwurzel und Nasenrücken sind.
- Pflugscharbein (vomer) – bildet den hinteren Teil der Nasenscheidewand.
- Untere Nasenmuschel (concha nasalis inferior) – ein dünner flacher Knochen, der von der Wand der Nasenhöhle abtritt.
Unterkiefer
Ein eigenständiges Kapitel bildet der Unterkiefer, er ist nämlich als einziger beweglich und mit dem Schädel ist er verbunden mit dem einzigen Gelenk, und zwar mit Kiefergelenk. Die grundlegenden Bewegungen sind Öffnung und Schließen des Mundes. Im beschränkten Umfang ist es möglich, den Unterkiefer auch nach vorn, nach hinten und zu den Seiten zu bewegen.




