Hodgkin - Krankheit
Lateinisch: Morbus Hodgkin
Weitere Namen: Hodgkin-Lymphom, malignes Lymphom
Symptome
Diagnose
Eine Krebskrankheit, die zum Glück sehr gut zu behandeln und als eine der wenigen auch ganz auszuheilen ist. Diese Krankheit hat sehr gute Behandlungsverfahren und die moderne Medizin weiß, wie diese zu behandeln ist.
Hodgkin – Krankheit betrifft am häufigsten junge Männer im Alter ca. 25-35 Jahre und auch die Männer über 55 Jahre. Der Lymphknotenkrebs ist sehr häufig und betrifft die Lymphknoten, Milz und Leber. Durch die Lymphknoten verbreitet sich Hodgkin – Krankheit faktisch in den ganzen Körper. Sie kann die Knochen, Lungen, Hirnhäute betreffen. Je früher man auf diese Krankheit kommt, desto kürzer ist die Behandlungszeit und eine schnellere Rückkehr ins normale Leben.
Entstehungsursache der Krankheit
Die Ursache ist immer noch nicht bekannt, aber die Krankheit wird in 4 grundlegende histopathologische Formen geteilt:
- Nodulär – sklerosierende Form
- Lymphozytenreiche Form
- Lymphozytenarme Form
- Gemischtzellige Form
Symptome
Unter die ersten Symptome gehören schmerzlose vergrößerte Lymphknoten. Am häufigsten werden die Knoten im Hals, unter den Achseln und in der Leistengegend betroffen. Anfangs sind sie schmerzlos, sehr hart bis gummiartig, weiter erscheinen erhöhte Temperatur über 38°C, Nachtschwitzen, Gewichtsabnahme, allgemeine Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Husten oder Juckreiz der Haut. Hodgkin – Krankheit kann leicht mit klassischer Erkältung oder Grippe verwechselt werden.
Sehr interessant ist eines der typischen Symptome, es handelt sich um Alkoholunverträglichkeit, wobei der betroffene Lymphknoten nur ein paar Minuten nach der Alkoholeinnahme unerträglich weh zu tun beginnt.
Hodgkin – Krankheit wird in 4 Stadien geteilt, in Abhängigkeit davon, wie viele Knoten und in welchem Umfang die Knoten betroffen sind.
Diagnose
Bei einem vergrößerten Knoten kontaktieren Sie Ihren Arzt, der Ihnen Blut abnimmt und stellt fest, ob Sie nur an Grippe oder Hodgkin – Krankheit leiden. Bei einer Hälfte der Patienten wird danach eine erhöhte Sedimentation der Erythrozyten (roter Blutkörperchen) verzeichnet. Hodgkin – Krankheit verbreitet sich von einem Knoten zu anderem, deshalb ist sehr wichtig möglichst bald festzustellen, welche Knoten schon betroffen sind und welche nicht.
Bei der Diagnose wird histologische Untersuchung des betroffenen Knotens durchgeführt und weiter auch Röntgenaufnahme, CT, Ultraschall, PET, Laboruntersuchung von Blut und Knochenmark. Bei Feststellung, dass es sich um Hodgkin – Krankheit handelt, wird eine sofortige Behandlung eingeleitet.
Therapie des Hodgkin – Lymphoms
Die Behandlung teilt man in einige Phasen, die von einer individuellen Beurteilung abhängen. Die Behandlung wird eingestellt, je nachdem, wie viele Knoten beschädigt sind, wie groß der Tumor ist, wohin sich die Krankheit verbreitet und wie der allgemeine Zustand des Kranken ist.
- Radiotherapie
- Chemotherapie
- chirurgische Entfernung des beschädigten Knotens
Eine vollständige Ausheilung der Patienten mit Hodgkin – Krankheit bewegt sich um 80 – 90%. Die regelmäßigen Überprüfungen nach Beendigung der Behandlung sind erforderlich mindestens 3 Jahre lang.




