Lendenwirbelsäule

Die Lendenwirbelsäule (lumbale, lumbal spine) ist aus 5 Lendenwirbeln gebildet. Diese sind breit, nierenförmig, die größten der Wirbel von Wirbelsäule. Der letzte Lendenwirbel liegt ans Kreuzbein an und bildet die lumbosacrale Gelenkverbindung, die mit dem Zwischenwirbelplättchen ausgefüllt ist und bildet so die klassische Krümmung – Promontorium. Die Lendenwirbelsäule ist ziemlich mobil, aber auch am häufigsten verletzt und überlastet.

Lendenwirbelsäule

 

Die Lendenwirbelsäule besteht aus:

  • Wirbelkörper (corpus vertebrae), dieser ist mit dem Knochenmark ausgefüllt und liegt an die Bandscheibe an, der Wirbelkörper L5 ist vorne höher als hinten 
  • Wirbelbogen (arcus vertebrae) ist nicht wuchtig und bildet zusammen mit dem Wirbelkörper den Raum für Durchgang des Rückenmarks
  • Wirbelfortsätzen (processus vertebrae)
  • Gelenkfortsätzen (processus articulares) ‒ sie treten aus dem Wirbelbogen heraus und bilden die Flächen zur Zwischenwirbelverbindung (articulationes intervertebrales)
  • Querfortsätzen (processus transversi)
  • Dornfortsatz (processus spinosus)

Die Wirbel haben und bilden Räume für Durchgang des Gefäßbündels und Rückenmarknerven.

Festigkeit, Flexibilität und Stabilität ist gesichert mit:

  • Bandscheiben, die keilförmig sind
  • Ligamenten, Bändern ‒ kurze Bänder sichern die Verbindung zwischen einzelnen Wirbeln, lange Bänder verbinden mehr Etagen der Wirbelsäule 
  • Zwischenwirbelgelenken (articulationes intervertebrales)
  • Rückenmuskeln
Autor: Drahomíra HolmannováVeröffentlicht: 05.02.2019

Das könnte Sie auch interessieren