Schlaf

Der Schlaf ist eine Organismusphase, die man für die Hemmungs – Entspannungsphase hält. Beim Schlaf kommt es zum Temperaturrückgang (deshalb decken wir uns zu), zur Verlangsamung der Atmung und Senkung des Blutdrucks. Wir haben eine verringerte Fähigkeit, auf die Außenumgebung zu reagieren.

Erfrischender Schlaf

Die Funktionsfähigkeit unserer Sinne mindert sich oder ganz verschwindet. Unter weitere Charakteristika des Schlafs gehören minimale Bewegung, stereotype Lage und relativ einfaches Aufwachen (einfacher als beim Koma oder Hibernation).

Die Schlaflänge ist bei jedem Menschen individuell. Sie wird durch die Umgebung beeinflusst, in der wir Zeit verbringen (Arbeit, Schule, Wetter,...) und durch unseren Gesundheitszustand. Allgemein spricht man von 7 bis 8 Schlafstunden täglich. Diese Zeit korrespondiert nicht mit dem Schlaf der kleinen Kinder. Sie haben nach den Entwicklungsstufen eigene Regeln für den Schlaf. Zuerst schlafen sie nach ein paar Stunden mit den Stillenpausen, später verlängert sich die Schlafzeit, bis sie in die Durchschnittswerte der Vorschulkinder und Jugendlichen kommt.

Der Schlafprozess hat einige Etappen. Im Grundsatz kann man sie in zwei Gruppen teilen: Der erste Schlafstyp wird als „Non REM" bezeichnet. Es handelt sich um den Tiefenschlaf, bei dem es zur Körperregeneration kommt. Der zweite Typ ist der Schlaf „REM", bei dem die Hirnzellenregeneration verläuft (sie ist auf einer schlafenden Person durch schnelle Augenbewegung unter den Lidern zu erkennen). Diese Phasen wechseln bis zu 5x pro Nacht ab. Jede Schlafetappe ist unterschiedlich lang mit unterschiedlicher Schlafintensität. Zur Zeit des Aufwachens verlängern sich die einzelnen Etappen.

Bei den meisten Menschen ist die Phase „REM" länger und „Non REM" kürzer. Gerade der Phase „REM" verdanken wir die Träume, die wahrscheinlich ein gewisses Fluchtmodul unserer Fantasie und Gedächtnisses sind. Deshalb treffen wir uns oft mit unglaublichen Kombinationen der Realität und Fiktion.

Die Schlafstörungen kann eine ganze Reihe sowohl der äußerlichen als auch innerlichen Einflüsse verursachen. Manchmal genügt wenig, damit Sie sich ordentlich ausschlafen. Ein andermal ist es der Langstreckenlauf. Vielen Menschen macht schon allein das Einschlafen Schwierigkeiten, geschweige denn den Schlaf aufrechtzuerhalten. Gerade die Einschlafzeit länger als 30 Minuten wird für eines der Symptome der Schlaflosigkeit gehalten. Weiter handelt es sich ums Aufwachen in der Nacht, unruhigen Schlaf und früheres Aufwachen.

Veröffentlicht: 05.12.2014 · Aktualisiert: 20.07.2026

Das könnte Sie auch interessieren