Chlor
Im menschlichen Organismus kommt Chlor gemeinsam mit Natrium vor, und zwar als Verbindung, die unter dem Namen Natriumchlorid (NaCl) bekannt ist. Beide Mineralstoffe erfüllen dieselbe Funktion, indem sie für die Verteilung der Flüssigkeiten in die Zellen sorgen.
Die wichtigste Funktion von Chlor im menschlichen Körper ist jedoch die Beteiligung an der Produktion von Salzsäure (HCl), die im Magensaft enthalten ist. Und gerade dank Chlor wird im Magen ein saures Milieu aufrechterhalten, wodurch ideale Bedingungen für die richtige Funktion der Verdauungsenzyme und die Verdauung der Nahrung gewährleistet werden; Chlor wird anschließend aus dem Darm in die Nieren aufgenommen, und sein Überschuss wird dann mit dem Urin ausgeschieden.
Chlor in Lebensmitteln
Die Hauptquelle für Chlor ist also Natriumchlorid, das heißt gewöhnliches Kochsalz, das zur Herstellung und zum Würzen von Lebensmitteln und Speisen verwendet wird. Reich an Natriumchlorid sind vor allem Wurstwaren (Schinken, Speck) und Fleischprodukte, Fisch, Käse, Brot.
Die durchschnittliche Chlordosis für einen erwachsenen Menschen beträgt 1,7–5,1 g pro Tag. Kinder sollten jedoch unbedingt geringere Dosen zu sich nehmen als Erwachsene, ebenso Menschen mit erhöhtem Blutdruck. Bedeutung von Chlor für die menschliche Gesundheit
Chlor hat im Körper eine unersetzliche Funktion, und am wichtigsten und besten ist es, es aus natürlichen Quellen und nicht aus chemischen Stoffen aufzunehmen. In den Körper gelangt es am häufigsten über das Salz.
Hauptbedeutung von Chlor für den menschlichen Organismus:
- reguliert das Wassergleichgewicht im Organismus,
- ist unentbehrlich für die Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts,
- unterstützt die normale Leberfunktion,
- hilft, Abfallstoffe aus dem Körper zu entfernen,
- ist Bestandteil des Magensaftes und an der Bildung von Salzsäure beteiligt,
- trägt zur richtigen Verdauung der Nahrung bei.
Die häufigsten Chlorquellen in Lebensmitteln:
- Wurstwaren - Salami, Schinken, Würste, Würstchen, Speck, geräuchertes Fleisch,
- Käse - Schmelzkäse, Hartkäse und Blauschimmelkäse, Balkankäse,
- Fisch und insbesondere Fischprodukte - Matjes,
- Backwaren und Brot,
- Eingelegtes Gemüse,
- Salzige Snacks – Salzstangen, gesalzene Nüsse, Kartoffelchips,
- Fertigprodukte - Instantsuppen und -gerichte.
Der Zusammenhang zwischen der Höhe der Natriumzufuhr und dem Blutdruck wird auch genetisch beeinflusst, denn in der Bevölkerung gibt es einen bestimmten Prozentsatz von Menschen, die gegenüber jeder aufgenommenen Salzmenge widerstandsfähig sind und denen selbst bei hoher Salzzufuhr kein hoher Blutdruck droht.
Es gibt jedoch auch andere Erkrankungen, deren Entstehung ihre Ursache in übermäßigem Salzkonsum haben kann. Dabei handelt es sich vor allem um Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall), Ödeme, Osteoporose, Magenkrebs, Nierensteine, Adipositas, Asthma usw.
Wie man Salz am besten ersetzt
Zum Würzen von Speisen ist es am besten, frische Kräuter und Gemüse zu verwenden, wie zum Beispiel Schnittlauch, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Lauch, Knoblauch, Liebstöckel, Zwiebeln, Wurzelgemüse usw.
Heutzutage kann man Salz auch in den unterschiedlichsten Formen antreffen, wie z. B. in Form von feinem Pulver über gröbere Kristalle bis hin zu fest gepressten Blöcken.




