Mandeln

Die Mandeln (Tonsillen) sind ein Organ des lymphatischen Systems. Im menschlichen Organismus gibt es mehrere Arten von Mandeln, von denen manche paarig sind. Wie die Lymphknoten sind sie ein Bestandteil des Immunsystems.

Gaumenmandeln

Gaumenmandeln

Das Paar der hellrosafarbenen Knoten , das sich auf beiden Seiten des hinteren Teils des Halses zwischen beiden Gaumenbögen befindet. Bei der Mundöffnung sind die Mandeln gut sichtbar. Früher war ihre Beseitigung bei Kindern ein üblicher vorbeugender Eingriff, durch den man viralen und bakteriellen Krankheiten vorbeugte, vor allem dem wiederholten Vorkommen der Angina. Heutzutage greift man auf diesen chirurgischen Eingriff schon seltener zurück. Die Gaumenmandeln erfüllen nämlich im menschlichen Körper ihren Zweck und vor allem verhindern sie  das Eintreten einer Infektion in obere Atemwege.

Polyp(tonsilla pharyngea)

Das lymphatische Gewebe in der Schleimhaut von Nasenrachen. Ähnlich wie die Gaumenmandeln wirkt er als Schutz des Organismus vor Infektionen. Wenn es zur übermäßigen Vermehrung der Infektion kommt (z.B. beim wiederholten Schnupfen), verschwindet die Schutzfunktion und der Polyp vergrößert sich. Dieser Zustand wird adenoide Vegetation genannt und ist typisch insbesondere für kleine Kinder. Er manifestiert sich durch erschwerte Atmung durch Nase, Schwerhörigkeit, näselnde Sprache und durch den als Facies adenoidea bekannten Gesichtsausdruck (geöffneter Mund, stumpfer Ausdruck, verengtes Gesicht). Manchmal führt man die vollständige Entfernung des Polyps durch. 

Zungenmandel (tonsilla lingualis)

Die unpaarige Mandel. Zusammenfassend bezeichnet man so die Knoten des lymphatischen Gewebes an der Zungenwurzel. 

Tonsilla tubaria

Die paarige Mandel, die sich an der Ausmündung der Eustachischen Röhre befindet. 

Autor: Simona KnotkováVeröffentlicht: 10.02.2019

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