Männliche Geschlechtsorgane
Anatomie
Man braucht hier keine klafterlange Erzählung davon zu schreiben, was männliche Geschlechtsorgane sind und wozu sie dienen. In diesem Artikel werden wir uns rein auf anatomische Details und auf Interessantheiten legen, die die männlichen Geschlechtsorgane verbergen.
Männliche Geschlechtsorgane bestehen aus inneren und äußeren Organen. Manche Arten dieser Organe sind paarige manche nicht. Das Ganze bildet ein unentbehrliches System.
Steuerung der Geschlechtsorgane
- Hypothalamus, mittelst der Hormone von Adenohypophyse, reguliert die Produktion von Testosteron
- die Hoden produzieren das Hormon Testosteron
- Sertoli–Zellen steuern die Spermatogenese (Entstehung der Spermien)
Testosteron
- sichert die Entwicklung des männlichen Genitals beim Fötus
- nach Pubertät ruft es das Wachstum der äußeren Geschlechtsorgane hervor
- die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale (Stimme, Behaarung, Bau des Skeletts)
- stimuliert Produktion eines Hormons, das die Blutbildung reguliert (Erythropoietin)
Äußere Geschlechtsorgane
- Penis – ein Kopulationsorgan, im schlaffen Zustand misst er 10–13 cm. Der Penis hat drei Schwellkörper, zwei paarige und einen unpaarigen schwammigen Körper. Durch Füllung der Venenräume kommt es während der Erregung zur Erektion.
- Hodensack (scrotum) – ein in zwei eigenständige Räume für den rechten und linken Hoden geteilter Hautbeutel
Innere Geschlechtsorgane
- Hoden (testis) – eine 4 –5 cm lange und 2 – 3 cm breite paarige Drüse. Während der Entwicklung des Fötus befinden sich die Hoden tief in der Lendengegend, vor Geburt steigen sie in den Hodensack ab. Die Spermien brauchen nämlich niedrigere Temperatur fürs Heranreifen, als in der Bauchhöhle ist. Der Hoden wird von mehreren Schichten der Membranen geschützt. Im Hoden sind auch Leydig–Zellen vorhanden, die die Spermien schützen und Testosteron produzieren.
- Nebenhoden (epididymis) – längs hinteren Umfangs von Hoden gelagert. Hier versammeln sich die Spermien, sie können hier bis zu 40 Tage sein. Die Kanäle des Hodens verbinden sich, bis sie schließlich in den Samenleiter einmünden.
- Samenleiter (ductus deferens)
- Blasenartige Drüsen – Sekret dieser Drüsen enthält die Ernährung für Spermien
- Vorsteherdrüse (prostata) – sie sieht wie eine Kastanie aus und ist gelagert unter der Harnblase. Das Sekret aus Prostata vermischt sich mit Spermien und es entsteht Ejakulat. Die Hinterseite der Prostata ist zum Mastdarm gewendet, deshalb ist sie während der Untersuchung per rectum gut tastbar.
- Harnröhre (uretra masculina) – dient zur Harnabführung und zum Transport von Spermien zur Eizelle.
Spermatogenese
- Die Anzahl der Chromosomen im Spermium ist halb so groß wie in anderen Zellen des Körpers – 22 somatische und 1 geschlechtliche (X oder Y), dieses bestimmt das Geschlecht des Kindes.
- Ein reifes Spermium hat drei grundlegende Teile – Kopf (enthält die Chromosome), Hals (Energie für Bewegung) und Schwanz (Bewegung des Spermiums)




