Nebennieren
Anatomie
Die Nebennieren (glandula suprarenalis) sind eine paarige endokrine Drüse, d.h. eine innensekretorische Drüse. Sie befinden sich auf dem oberen Pol der Niere. Die Nebennieren sind ca 3x5 cm groß und wiegen ca 10 g. Die Nebennieren sind gelagert in der Bindegewebshülle, damit sie vor Schädigungen geschützt werden.
Die Nebennierenrinde bildet:
- kortikosteroide Hormone: Glukokortikoide (Cortison) – haben viele Funktionen, am wesentlichsten ist die Beteiligung am Kohlenhydratstoffwechsel, sie stimulieren hepatische Gluconeogenese und die Glykogen–, Protein–, und Fettsynthese.
- Mineralokortikoide (aldosteron) ‒ sind wichtige Hormone für Aufrechterhaltung des Ionengleichgewichts, Ausscheidung der Flüssigkeiten, sie erhöhen die Natriumreabsorption.
- Geschlechtshormone
Nebennierenmark ‒ bildet Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin), d.h. die Stresshormone, die auf Flucht oder Kampf vorbereiten, sie erhöhen die Herzfrequenz, Verengung der peripheren Gefäße, Reduktion der Aktivität des Verdauungstraktes, Erweiterung der Atemwege u.a.
Regulation der Hormonbildung
Das übergeordnete Zentrum der Nebennieren ist die Hypophyse, die während der Senkung des Steroidhormonspiegels ein die Nebennieren zur Hormonbildung stimulierendes Hormon ausscheidet, d.h. es gibt die negative Rückkopplung.




